Hindsight – im Test (Switch)

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Annapurna Interactive hat im Lauf der Jahre den Ruf verfestigt, dass neue Spiele aus ihrem Hause stets einen Blick wert sind, wie auch zuletzt die inszenatorisch und ­spielerisch starken Titel Neon White und Stray wieder nachdrücklich bewiesen. Ihnen folgt nun auf der Switch ein introspektives Abenteuer, das in vielen Aspekten eine Nummer kleiner ausfällt, aber auf seine Art ebenso sehenswert ist.

Hindsight lässt Euch am Leben einer nicht mehr ganz so jungen Frau teilhaben, die nach dem überraschenden Tod ihrer Mutter ins Elternhaus zurückkehrt und den Nachlass regeln muss. Dort angekommen, durchforstet sie persönliche Dinge und erlebt in ihrer Erinnerung Momente von früher, die uns Einblick in das komplizierte Innenleben und familiäre Verhältnis geben. Spielerisch manifestiert sich das als eine Art Point’n’Click-Mechanik, bei der Ihr mit dem Cursor Objekte auswählt, die eine Erinnerung aktivieren – meist wohnt Ihr dieser dann passiv bei, hin und wieder greift Ihr etwas aktiver ein und verschiebt Objekte oder löst unkomplizierte Rätsel, die intelligent in die Geschichte eingebettet sind. Öfters geht es auch darum, die Kamera zu drehen und in der Umgebung den richtigen Hinweis zu erspähen, mit dem quasi ein ”Fenster” zur nächsten Szene geöffnet wird, in die Ihr dann in der Regel fließend wechselt. So leitet Euch Hindsight stilvoll und entspannt von der Geburt bis zur Gegenwart und schafft es gelungen, auf die Bedeutung der kleinen Dinge des Lebens hinzuweisen.

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