Hollow Knight – im Test (Switch)

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Auf PC gilt das per ­Kickstarter finanzierte Hollow Knight seit Längerem als Geheimtipp – kein Wunder, dass gerade die Switch-Gemeinde dieser Portierung entgegengefiebert hat. Im Zentrum des Abenteuers steht die verfallene, verlassene Stadt Mistmund. All ihre Bewohner sind in den Gängen und Stollen unterhalb der Stadt verschwunden – in eben ­diese zieht es auch den stummen Käfer-Helden des Spiels. Bewaffnet mit einem Nagel durchstreift Ihr die Gänge und kämpft gegen andere, scheinbar verrückt gewordene Insekten in allen Größen und Formen. Ein rollenspielartiges Erfahrungspunkte-System gibt es nicht, dafür lassen besiegte Gegner Geld fallen und füllen Euren Seelenvorrat auf. Mit dem könnt Ihr Euch heilen, wenn Eure Lebenspunkte zur Neige gehen. Er wird aber auch für durchschlagende Spezialmanöver gebraucht. Die erlernt Ihr ebenso wie die üblichen Metroidvania-Skills ­Marke Dash und Doppelsprung im Verlauf des Abenteuers. Das erspielte Geld investiert Ihr dagegen in ­optionale Upgrades oder – und das ist besonders wichtig – neue Karten. Denn im Gegensatz zu anderen Metroidvania-Spielen zeichnet Hollow Knight Euren Fortschritt nicht automatisch mit.

Erreicht Ihr ein neues Gebiet, müsst Ihr erst den Kartografen finden, der Euch eine grobe Übersicht der Umgebung gibt. Für die Feinheiten seid Ihr wieder selbst zuständig. In Mistmund kauft Ihr die Fähigkeit, eigene Entdeckungen in die Karte einzuzeichnen oder Orte wie Speicherpunkte, heiße Quellen oder entdeckte Geheimnisse zu markieren. Das führt dazu, dass Ihr Euch oft erst einmal todesmutig in ein neues Areal stürzt und auch zielloses Herumirren in Kauf nehmt. Spannend wird das dadurch, dass Ihr beim Ableben zwar direkt an den letzten Speicherpunkt transportiert werdet, das gesammelte Bargeld bleibt dagegen am Ort Eures Ablebens zurück. Den gilt es nicht nur unbeschadet wieder zu erreichen: Ihr müsst auch noch Euren eigenen Schatten besiegen, um Eure verlorene Habe wieder einsacken zu können. Davon abgesehen ist Hollow Knight angenehm entgegenkommend: Regelmäßig verteilte ­Haltestellen der Nashornkäferbahn lassen Euch schnell große Entfernungen überbrücken. Und dank Eurer Selbstheilungskräfte streift Ihr nur selten mit minimaler Energie durch gefährliches Gebiet.

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Bort1978
14. Februar 2026 8:00

Mittlerweile hab ich das Spiel mit 100% in unter 30h abgeschlossen. Jetzt stehen noch die Zusatzinhalte an. Mal schauen, wie weit ich im Pantheon komme, aber so richtig Lust hab ich da nicht drauf.
Alle 3 Prüfungen in der Arena im 1. Versuch abgeschlossen. Damals in der 3. Prüfung habe ich mir regelrecht einen abgebrochen und bin ständig gescheitert. Der Pogo-Sprung aus Silksong macht es einem erheblich leichter.

Bort1978
9. Februar 2026 5:23

Hab jetzt ca. 15h lang gespielt und bin schon recht weit gekommen. Ich bin echt überrascht, wie leicht mir alles gegenüber meines damaligen Spiels vor 7,5 Jahren fällt. Bisher wurden alle Bosse im 1. oder 2. Versuch erledigt. Und auch Sprungpassagen, die mir damals etwas Probleme gemacht haben, werden jetzt easy durchhüpft. Da mag noch etwas der Erinnerung vom 1. Mal nachhallen, aber es dürfte wohl Silksong sehr geschult haben. Den Pogo-Sprung habe ich erst bei Silksong so richtig genutzt und merke jetzt in Teil 1, wie leicht er Kämpfe teilweise macht. Das Spiel macht einfach wieder nur mega Bock, man merkt aber schon im direkten Vergleich, dass Silksong sich in allen Belangen deutlich gesteigert hat. Auch bei der steileren Lernkurve… 😆

Bort1978
7. Februar 2026 11:25

Was für ein geiles Gratis-Update. 😍
„Doch nach dem Upgrade profitiert das Metroidvania vor allem von einer deutlich besseren Technik: Fortan werden bis zu 120 FPS geboten, was gerade in den knackigen Bosskämpfen einen entscheidenden Vorteil verschaffen kann. Zudem bringt die native 4K-Auflösung die handgezeichneten Hintergründe und Animationen noch besser zur Geltung, während die Entwickler auch „zusätzliche Effekte“ versprechen.“
Das Spiel sieht einfach umwerfend aus. Ich finde den Grafikstil perfekt. Pausieren kann man es auch. Und auf der PS5 hat es eine eigene Trophäenliste. 😁 Ich bin total begeistert. Nioh 3 muss leider warten.

Und ja, der Einstieg ist bei HK deutlich leichter als bei Silksong. Dort wird einfach da weitergemacht, wo HK endet. Da merkt man wohl den DLC-Ursprung.

Max Snake
5. November 2020 8:49

Mhhh… Aus meine Sicht alles gut erklärt.
Ich werde es mir merken.

BoC-Dread-King
5. November 2020 3:48

Wenn man Meinung + Fazit mit der Wertung vergleicht, hat man das Gefühl, Mensch das passt doch irgendwie überhaupt nicht zusammen. Warum hat es dann überhaupt noch 82 % bekommen?

Eines der wenigen Male wo man das Gefühl bekommt, der Test ist schon von vornherein etwas lieblos. Für mich persönlich ein 90 % Game, bei nen Soulslike ist das “nicht an die Hand nehmen” erfrischend hier ist es auf einmal ein harter Kritikpunkt.

Anonymous
Anonymous
20. Juli 2019 22:11

Ich spiele Hollow Knight jetzt schon seit ein paar Tagen, und wundere mich ehrlich gesagt auch über die etwas zu niedrig angesetzte Wertung.
Gerade der Ansatz des Spieles, das man am Anfang vielleicht etwas überfordert ist, finde ich richtig genial, da das Spiel im weiteren Spielverlauf immer motivierender wird, je mehr Fähigkeiten man freispielt und je besser man sich reingefunden hat.
So was ähnliche motivierendes kenne ich sonst nur aus der Dark Souls Reihe, und ich finde Hollow Knight erklimmt zumindest bei mir eben auch solche Spielspaß Regionen.

Bort1978
4. Oktober 2018 11:18

Na dann habt ihr Retailer ja Schwein gehabt. ?

Bort1978
4. Oktober 2018 10:41

Bei so einem kleinen Studio kann man doch mal ne Ausnahme machen, oder nicht? Vermutlich können sie sich einen Disk-Release nicht leisten. Unterstütze sie doch lieber mit dem Kauf der digitalen Fassung. Ich habe zum Release 11,60€ bezahlt. Das tut echt nicht weh. Und das Spiel ist einfach der Hammer.

Anonymous
Anonymous
4. Oktober 2018 8:35

Ich warte ja noch immer auf ne Retail-Version.

Bort1978
4. Oktober 2018 5:18

Also ich bin jetzt 35h bei und bin restlos begeistert. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, wie man dieses grandiose Game mit 82% „abstrafen“ kann. 10% mehr wären angebracht und würden auch ca. zum internationalen Wertungsschnitt passen.
Der Test liest sich so, als wären die fehlenden Hinweise auf der Karte der Hauptkritikpunkt für diese „schlechte“ Wertung. Na und, wird man halt mal nicht an die Hand genommen und man muss sein Hirn beim Spielen einschalten. Anfangs hatte ich auch leichte Probleme den weiteren Weg zu finden, aber dann habe ich angefangen die eigenen Markierungen zu nutzen.
Während Guacamelee sein Hauptaugenmerk auf knifflige Sprungpassagen setzt, liegt bei Hollow Knight klar der Focus auf dem Entdecken der wirklich riesigen Welt, die ihre ganze Genialität erst entfaltet, wenn man ein paar Fähigkeiten erlernt hat.
Dieses Mimimi-Gejammer, dass man in neuen Gebieten erstmal den Kartenschreiber finden muss, kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Zum Einen singt der Kartenschreiber vor sich hin und es liegen Papierstücke im näheren Umfeld herum, sodass man ihn leichter findet. Zum Anderen liegt doch genau der Reiz darin sich in ein unbekanntes Gebiet vorzuwagen, den letzten Checkpoint weit hinter sich zu wissen und Angst um seine verdiente Kohle im Falle eines Todes zu haben (wenn ich es recht verstanden habe, kann man seinen Schatten notfalls aber auch oben rechts im Dorf bei der Hexe mit einem ranzigen Ei zurückerhalten, ich habe das aber bisher noch nicht nutzen müssen). Das Entdecken der unbekannten Welt wird z. B. in Dark Souls abgefeiert und hier kritisiert? Verstehe ich nicht.
Auch bin ich echt positiv über die Vielfalt der Gegner überrascht. Ständig kommen neue Gegnerarten mit zig unterschiedlichen Angriffsmustern hinzu. Das hätte man durchaus positiv im Test hervorheben können. Auch sind die Bosskämpfe super designt. Meistens packt man diese nur, wenn deren Attacken gut verinnerlicht hat und dementsprechend reagiert. Viele Bosskämpfe sind zudem auch nur optional, man kann sie ignorieren oder zu einem späteren Zeitpunkt angehen, wenn man stärker ist. Auch die Talismane werden nur kurz erwähnt, mit denen man sich weiter verstärken kann.
Vermutlich standen dem Tester zu wenig Zeichen für mehr Infos im Test zur Verfügung. Dann hätte man aber auch die Kritik an der Karte kürzer ausfallen lassen können und dafür mehr positive Punkte des Games erwähnen können. Solche Kleinode findet man viel zu selten, zumal das Game ja scheinbar auch noch von einem sehr kleinen Team erschaffen wurde. So etwas gehört unterstützt.

moshschocker
15. August 2018 19:33

Wäre auch bei ca. 90 %! 82 finde ich schon recht hart, wenn ich mir da die Konkurrenz anschaue 😉

bruenchen
13. August 2018 17:54

Danke, dann hoffe ich mal auf nen Patch.

Hollow Knight hol ich mir irgendwann auch noch. Ist aber nur digital oder soll noch verpackte Version erscheinen?

Bort1978
13. August 2018 16:15

Ich kann warten… Dann eben in 1 Jahr oder so.

Lagann
13. August 2018 16:02

Hollow Knight ruckelt kein Stück.
Kein Anzeichen von dem Schluckauf, der anfangs die PC Version geplagt hat aber auch recht schnell weggepatcht wurde.
Auf eine PS4 Version würde ich in nächster Zeit nicht bauen.
Erst kommt noch ein massives Content Update für Switch und PC.
Die Entwickler sind nur ein Zwei Mann Team, ich glaube nicht, dass die genug Ressourcen haben, um noch eine Konsolen Version zu porten.
Der Switch Port hat schon sehr lange auf sich warten lassen.

Bort1978
13. August 2018 15:09

Naja, es kam zuerst auf PC. Von daher dürfte sich der Aufwand für eine Umsetzung auf PS4 / One doch arg in Grenzen halten… Und wenn sie genug Geld verdienen, lockt sicherlich so eine große Nutzerbase zusätzlich.

Lando
13. August 2018 15:06

Von PS4 auf Switch hätte ich auf eine Umsetzung gewettet. Andersherum leider weniger. Die Switch ist aktuell der Cash-, äh, Indie-Hafen. Ob die Verkäufe auf der PS4 die Umsetzungskosten decken würden…

Bort1978
13. August 2018 14:55

Wäre ja schön, wenn Hollow Knight noch auf PS4 kommen würde.

Spacemoonkey
13. August 2018 14:46

das ruckeln werden die schon noch wegpatchen

Lando
13. August 2018 14:45

Es ist spielbar, ruckelt aber verglichen mit der PS4-Version schon deutlich (Kollege hat’s auf der Switch; ich konnte erneut nicht widerstehen und hab es mir auf die PS4 gezogen). Laut Entwicklern ist allerdings ein Patch in Arbeit.

Quelle: http://www.nintendolife.com/news/2018/08/motion_twin_apologises_for_frame_rate_drops_in_switch_version_of_dead_cells

bruenchen
13. August 2018 14:38

Ist Dead Cells spielbar oder sollte ich dss stornieren? ?

Lando
13. August 2018 14:08

Ruckelt das genau so stark wie Dead Cells auf der Switch?

Lagann
13. August 2018 13:16

Mindestens ne 90 für mich.
Fantastisches Spiel, herausfordernd, atmosphärisch und mit Unmengen an Content.