Hood: Outlaws & Legends – im Test (PS5)

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Das Genre der PvPvE-Spiele ist aktuell noch wenig ausgefüllt, jedoch erzielte Cryteks Ego-Shooter Hunt: Showdown bereits einen Achtungserfolg. Kann Hood daran anknüpfen oder ist die Multi­player-Hatz eher ein gescheitertes Lehrbeispiel, von dem andere Titel sich lieber keine Scheibe abschneiden sollten?

Der größte Kritikpunkt vorneweg: Hood fehlt es an Inhalt, denn es setzt auf ein langfristiges Modell mit Battle-Pässen und Seasons, die das Spiel schrittweise mit neuen Charakteren, Karten und Modi erweitern. Aktuell gibt es nur einen Spielmodus: Raubzug. Zwei Viererteams treten auf einer von fünf Karten an und versuchen, einen Schatz einzuheimsen. Zu Beginn entscheidet Ihr Euch für einen von vier Helden, Einschränkungen gibt es keine. John ist der Nahkampftank, Tooke sorgt mit seiner aufladbaren Fähigkeit dafür, dass Positionen des Gegnerteams angezeigt werden. Marianne ist die Assassine der Gruppe, während Robin mit Pfeilen die Gegner bevorzugt aus der Entfernung aufs Korn nimmt. Aktuell hapert es beim unbeholfenen Kampfsystem an der Balance, da die Fernkämpfer den Nahkämpfern überlegen sind, sobald sie das Parieren beherrschen.

Der Ablauf eines Beutezugs ist immer gleich, jedoch ändern sich die Positionen der Ziele: Vom Sheriff stehlt Ihr den Schlüssel, dann sucht Ihr mit grober Richtungs­angabe die Schatzkammer, entwendet die Kiste und tragt sie zu einem der drei Extraktionspunkte. Dort kurbelt Ihr dann in sechs Schritten die Kiste hoch, um das Gold zu kassieren. Das Team, das den letzten Punkt macht, gewinnt und sahnt die Beute ab. Das Match bleibt also bis zum Ende offen, was für Spannung sorgt. Löst Ihr mittendrin den Alarm aus, sieht das Gegnerteam Eure Position. Da das Schleichen recht rudimentär verläuft und die Gegner-KI auf Toast-Level agiert, spielt sie bald schon keine Rolle mehr und es läuft auf den Showdown hinaus, wenn die Kiste gestohlen wird. Ab hier verkommt der Schleicher zu einem drögen Metzelspiel, bei dem es wichtig ist, die Rücksetz-Punkte zu beherrschen, sodass Ihr schneller wieder an der Kurbelei teilnehmen könnt.

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Nightrain
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Nightrain

Auf ein Robin Hood mit netter Open-World und Fokus auf Bogen und Schleichen hätte ich sehr Bock. Muss auch keinen hohen historischen Anspruch haben und vielleicht die Robin of Sherwood Serie thematisiert.

Daddler
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
Daddler

Als ich das erste Mal davon gehört habe, hatte ich sehr auf ein Schleichspiel im Robin Hood Universum gehofft! Tja, Pech gehabt… 🙁