Insurmountable – im Test (Xbox Series X)

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Ein kurioser Zufall ist es schon, dass Daedalic die Konsolenportierung des auf PC bereits 2021 erschienenen Insurmountable ohne Vor­ankündigung auf uns loslässt und nahezu zeitgleich ein weiteres Spiel rund um das eher selten umgesetzte ­Thema Bergsteigen erscheint. Glück für beide, dass sie nicht nur auf ­unterschiedlichen Systemen erhältlich sind, sondern auch im Design kaum anders­artiger sein könnten.

Denn während  Surmount für Switch klar den Fokus auf Geschicklichkeit und Gaudi legt, ist das beim deutschen Studio ByteRockers’ Games entstandene Kletterdrama eine deutlich ernstere Angelegenheit und setzt zuvorderst auf Euren Grips. In Echtzeit passiert hier nämlich trotz einiger vorhandener Rogue­like-Aspekte nichts, stattdessen entpuppen sich die zu erklimmenden Gebirge in prozedural generierte Hexfeldstrukturen aufgeteilt, bei denen Ihr erst den Weg Eures Klettermeisters festlegt und ihn dann auf Knopfdruck automatisch losstiefeln und -steigen lasst. Was aber nicht heißt, dass Ihr anschließend tatenlos zuschaut: Einige Felder sind mit Ereignissen versehen oder Ausrufezeichen zeigen an, dass an einer Stelle per Zufall Unbill drohen kann. Tritt so eine Situation ein, bekommt Ihr in der Regel eine kurze Textschilderung des Sachverhalts und dürft aus mehreren Handlungsoptionen wählen. Die wiederum haben positiven oder negativen Einfluss auf Euer Wohlbefinden und werfen auch mal Hilfsmittel ab, wenn Ihr etwa auf andere Menschen trefft. Neben der Gesundheit muss unter anderem auf den Energiehaushalt, Körpertemperatur und den geis­tigen Zustand geachtet werden. Dazu kommen weitere Faktoren wie ein Rucksack, in dem nur einige Werkzeuge Platz finden, Wetterwechsel (Schneefall macht ­alles kniffliger) sowie auf dem Weg sich hinzugesellende Buffs und Perks. Insurmountable fordert einiges an Aufmerksamkeit und Koordination, um heil ans Ziel zu kommen.

Im Rahmen einer schnörkellosen, nicht uninteressanten Mystery-Story steckt Ihr in einer Zeitschleife. Nach jedem geschafften oder gescheiterten Durchgang wartet gleich wieder die nächste Mission, bis Ihr hoffentlich das Finale erreicht. Dabei schaltet Ihr auch zwei weitere Klettereien frei und möbelt allmählich Eure Fähigkeiten auf.

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