Kiborg – im Test (PS5)

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Hinter der industriell-kargen Fassade steckt ein oldschooliger ­Roguelite-Brawler, der mit seinen 3D-Prügeleien wie eine Zeitreise in die PS2-/Xbox-Ära wirkt und dabei erstaunlich spaßig ist.

Euer schnauzbärtiger Recke mit Killer-Vergangenheit Lee Morgan ist ohne Erinnerungen in einer Knast-Gameshow voller Psychos eingesperrt. Während der widerliche Jabba-Verschnitt Volkov Eure Reise kommentiert, prügelt Ihr Euch von ­Arena zu Arena. Dabei kommt es vor allem auf die effiziente Nutzung ­Eurer ­Energieleiste an, um Blocks, ­Paraden, Dashes und Ausweichmanöver einzusetzen. Wie in ­Hades könnt Ihr nach jedem Kampf zwischen zwei Wegen mit diversen Belohnungen wählen. Hier erwarten Euch unter anderem Primär- und Sekundärwummen, etliche verrückte Nahkampfwaffen sowie Augmentierungen, die Euren Spielstil wie im Vorbild maßgeblich verändern können. Plötzlich habt Ihr Drohnenbegleiter, teilt Gift aus und lasst Nahkampfwerkzeuge um Euren Körper rotieren. Da Ihr auch beim Scheitern ­Währung für den sehr ausführlichen, permanenten Fähigkeitenbaum bekommt, verspürt Ihr trotz des hohen Schwierigkeitsgrades stets einen nützlichen Fortschritt.

Leider kämpft unser Held in den Gefechten mit Trägheit, ­wodurch er nur langsam bis gar nicht läuft und wir manchmal trotz ­direkter Nähe zum Gegner ins ­Leere schlagen. Außerdem fehlt eine Lock-on-Funktion, die gegen hart austeilende Elite-Gegner und Bosse durchaus hilfreich wäre.

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