
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Nach zahlreichen Spielstunden bin ich umso mehr davon überzeugt: Masahiro Sakurai ist bewusst, dass sein jüngstes Werk nicht so wirklich das Gelbe vom Ei ist – und er folgerichtig möglichst viel reingepackt hat, damit das Game zumindest in Sachen Quantität überzeugt (was es durchaus tut). Es mag sein, dass Fans des GameCube-Vorgängers nun im siebten Himmel schweben. Aber wer damals nicht begeistert war, den wird Kirby Air Riders nur bedingt bekehren. An Grafik und Sound habe ich wenig auszusetzen, der typische Knuddelcharme kommt ebenfalls prima rüber und zu erledigen gibt es in der Tat jede Menge. Aber keiner der Modi überzeugt mich so richtig: Die normalen Rennen schwanken zwischen launig und chaotisch, die Vogelperspektiven-Variante macht es etwas stimmiger, hat dafür aber noch weniger Inhalt zu bieten. Das Durcheinander des City Trials ist ganz besonders Geschmackssache, immerhin hat mich der Road Trip bis zum richtigen Finale solide unterhalten. Auch dass die Steuerung erneut eine kuriose Mischung aus sehr simpel und zugleich überladen bleiben musste, mag mir nicht einleuchten. So oder so: Wer sich auf Kirby Air Riders einlassen will, findet sicher Aspekte, die eine Weile unterhalten. Aber von meiner Warte ist es weit weg davon, als Must-have zu gelten.









Weil Kirby Air Riders eigenwillige Racer ist und einige Modi nicht so zündet?
Ich habe von dem Spiel gar nichts großartig angeschaut und einfach mal gekauft. Den Vorgänger auf dem Gamecube hatte ich mal bei unserem örtlichen Mediamarkt angezockt. Fand ich damals ganz cool soweit, aber gekauft hatte ich es nicht.
Der neue Teil hier, muß ich aber sagen, zündet irgendwie nicht so wirklich bei mir. Ich weiß nicht, ich finde das Spiel jetzt auch nicht sooo gut. Ich sage nicht, daß es schlecht ist, aber der große Krache wie ein Mario Kart ist es halt einfach nicht. Das liegt aber nicht daran, daß es Kirby ist, sondern einfach wie es rüberkommt.
Wenn man berücksichtigt, dass Sakurai eigentlich ein Garant für Qualität ist und wie viel Material im Voraus zum Spiel gezeigt wurde, um etwas Tamtam zu machen, dann sind die 70% doch recht ernüchternd.
Ich habe aber auch nicht erwartet, dass das Spiel ein Oberkracher wird
Air Rider kenne ich schon auf den Gamecube vor 22 Jahre aus diverse Print Magazin und eher keine Interesse fand. Ähnlich gilt auch für den Nachfolger auf den Switch 2.