Links 2004 – im Klassik-Test (Xbox)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Gelungene Kursänderung: Der Sprung vom PC-Simulationsmonster zum zugänglicheren Konsolengolf ist Microsoft mit Links 2004 tadellos ­geglückt. Dank einblendbarer Schlagleiste fällt die Schwungsteuerung Anfängern leichter als beim Konkurrenten Tiger Woods, auch das Putten gelingt ähnlich wie bei Outlaw Golf einfacher. Optisch wird die Naturpracht der Plätze so schön wie noch nie auf den Bildschirm gezaubert, zumal die verschiedenen Kurse durchaus ihr eigenes Flair entwickeln. Zurückstecken muss Links nur im Umfang: Zwar sind neun Spielstätten schon eine Menge (zumal per Download neue dazukommen können), aber wie auch bei den Modi und Optionen bietet der EA-Rivale einfach einiges mehr. Schade finde ich dabei auch, dass ausgerechnet der ­Charaktereditor so oberflächlich ausfiel. Dafür sorgt die tadellose Xbox-Live-Anbindung wieder für ein deutliches Plus – für gesellige Sportler ein Muss! Online-Zocker greifen bei Links 2004 also ohne Zögern zu, aber auch alle anderen Golf-Anhänger sollten tunlichst ein paar Bälle über die Grüns ­dreschen.

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