LocoRoco – im Klassik-Test (PSP)

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Haltet Ihr beide Tasten gleichzeitig fest, löst Ihr ein Beben aus und schleudert Eure Schützlinge mit Schwung in die Luft: Je länger Ihr drückt, desto höher hüpfen die ­LocoRocos. Zu Beginn jedes ­Abschnitts hütet Ihr nur ein Kerlchen, durch das Verspeisen von Pflanzen vermehrt sich dieses aber rasend: Maximal 20 Artgenossen tummeln sich in einem Level. Normalerweise vereinen sich alle Kullerer zu einem großen Wesen, doch das kommt nicht durch enge Lücken und kann auch nicht auf Windströmen reiten. An solchen Stellen löst Ihr per Kreisknopf ein Gewitter aus, spaltet sie in ein­zelne Gesellen und verschmelzt sie später wieder.

So navigiert Ihr die LocoRocos durch unterschiedlichste Szenarien voller Hindernisse – fünf Welten mit je acht Abschnitte wollen erkundet werden. Neben Abgründen und hohen Plattformen sorgen die Mojyas und ihre Verbündeten für Probleme: Manche Fieslinge könnt Ihr durch einen beherzten Rempler unschädlich machen, bei anderen wie z.B. Stachelviechern helfen nur Ausweichmanöver. Hin und wieder stoßt Ihr in abgelegenen Ecken auch auf freundlich gesonnene Geschöpfe: Andersfarbige LocoRocos treten an die Stelle Eurer Schützlinge – spielerisch ändert sich nichts, dafür summen die knuffigen Wesen die beschwingten Begleittmelodien in einer anderen Tonlage mit. Schlafende Wolken oder Sonnen weckt Ihr durch ein fröhliches Ständchen auf, falls Ihr eine Mindestzahl an Blobs gefunden habt. Außerdem trefft Ihr kleine Männchen namens MuiMui, die Euch Gegenstände für das Loco-Haus schenken.

Neben der Rettungsaktion im Hauptabenteuer beschäftigt Ihr Euch in stressfreien Nebenaufgaben mit den LocoRocos: Richtet die Wohnung der Kullersippe mit gefundenen Dingen ein und schaut ihnen zu, wie sie herumtollen. In einem Minispieltrio schnappt Ihr mit der Greifkranmaschine neue Extras, lasst Euch von einem Rüsselvieh durch hindernisgespickte Abschnitte pusten oder bas­telt eigene Levels, die Ihr per WiFi mit Freunden austauscht.

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Rudi Ratlos
2. Dezember 2023 6:58

Das war richtig charmant, der Soundtrack war der Knaller <3

Lincoln_Hawk
1. Dezember 2023 18:45

Finde das auch genial