Lords of Thunder – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Die japanische PC-Engine ist für ihr reichhaltiges Repertoire an First-Class-Ballerspielen bekannt – und Hudsons Miniserie Gate of Thunder und Lords of Thunder gehört zu den absoluten Highlights. Die Mega-CD-Umsetzung des Horizontal-Scrollers hält sich eng an die Vorlage: Als fliegender Einzelkämpfer seht Ihr eine Landkarte mit sechs anwählbaren Welten. Erst nachdem Ihr diese Levels geschafft habt, erlangt Ihr Zugriff auf die Abschnitte 7 und 8.

Das Extrawaffen-Arsenal ist nicht besonders üppig, dafür wird der Standardschuß unterwegs dramatisch aufgemöbelt. Vor jedem Level entscheidet Ihr Euch für eines von vier Verteidigungs­systemen, die nach den Elementen Wasser, Feuer, Luft und Erde benannt sind. Außerdem bietet Euch ein reichhaltiger Shop Gelegenheit, vor dem Alien-Showdown aufzurüsten. Mit dem nötigen Kleingeld (das Ihr bei der Arbeit sammelt) verstärkt Ihr Eure Lebens-, Waffen- und Schild-Energie, kauft Smart-Bomben, Continues und ein Wiederbelebungs-Elexir. Wer eifrig spart, kann vor der finalen Herausforderung tüchtig einkaufen und seine Erfolgschancen drastisch erhöhen.

In den grafisch und inhaltlich verschiedenen Spielstufen erlebt Ihr die bewährte Mixtur aus putzigen Feindformationen, mächtigen Zwischengegnern und verwandlungsfreudigen Obermotzen. Dabei solltet Ihr auch auf die Architektur der Hintergrundoptiken achten – wandernde Mauerstücke, fallende Eispickel oder pieksende Todeskugeln sind der Schrecken jeder Energieleiste. Zerstörte Gegner lassen jede Menge Kleingeld, Herzchen und Power-Ups zurück, die Ihr Euch rechtzeitig schnappen solltet. Die Aggressivität der Bösewichte richtet sich nicht nur nach dem eingestellten Schwierigkeitsgrad (drei Stufen), sondern auch nach dem Ausbau Eures Waffenarsenals.

Die Fluggeschwindigkeit des Helden könnt Ihr übrigens nicht einstellen, handelsübliche Speed-Ups wurden von den Hudson-Designern verschmäht. Das­selbe gilt für Extras, die nicht zur Kon­figuration des Waffensystems zählen.

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MadMacs
5. März 2018 14:10

Mit Lords of Thunder hatte ich lange meinen Spass. Das Spiel wanderte immer wieder mal ins Laufwerk.

SonicFanNerd
2. März 2018 14:03

Okido.
Danke. 🙂

MontyRunner
2. März 2018 14:00

Nee, da gibt es die PCE-Version 🙂

SonicFanNerd
2. März 2018 13:53

Das Spiel gibt es im eShop auf Wii (U)

Whaaat? Die Wii U hat MCD-Games in der VC?
Oder wird die PCE-Version dieses Spieles dort angeboten?
Müsste meine Wii U erst wieder anstöpseln, um nachzusehen.
Vielleicht ist ja jemand so frei und mag mir die Frage beantworten. Danke. 🙂

Rudi Ratlos
2. März 2018 13:26

Welches ist die bessere Version? PC-Engine oder MCD?

Max Snake
2. März 2018 0:30

Unbedingt im Auge behalten.

NemMgs
1. März 2018 21:13

mir hat es damals sehr gefallen und echt schade das solche shooter nicht mehr gemacht werden..meine lieblingsserie R-Type wird aber sehr oft mal wieder gespielt..

belborn
1. März 2018 19:38

Fand es auch gut.Die Fantasy Welt + Heavy Metal Hintergrundmusik hatten was.

genpei tomate
1. März 2018 17:39

Ähm…warum muss ich mich hier zu Wort melden? 😛
Naja, was gibt es zu dieser legendären Reihe zu noch sagen, außer dass sie zu einer Gattung Shmups gehört, die kein Schwein mehr produziert?
Will man den “Pack” komplettieren, empfehle ich alle Namen der Spiele unabhängig von ihrer Ur-Hardware oder Entwickler zu betrachten ( mein LoT zocke ich von jeher auf meiner PcEngine) und:
Thunder Force 3
Gate of Thunder
Lord/Winds of Thunder
Thunder Force 4/Lightening Force
als “Eine Serie” zu sehen, die die mächtigste Horizontal-Baller-Phalanx der 16 Bit Zeit darstellt.

MontyRunner
1. März 2018 17:26

Genpei hat mich für das Spiel angefixt 🙂
Das Spiel gibt es im eShop auf Wii (U). Ein echter No-Brain Kauf.

greenwade
1. März 2018 16:19

mr. genpei, its your turn… 🙂