Metal Arms: Glitch in the System – im Klassik-Test (PS2 / Xbox / GC)

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Waffenstarrende Dauer-­Action ohne Blutvergießen? Sowas geht, wenn die Spielfigur sowie deren Gegner aus Metall sind und höchstens Öl durch die stählernen Körper zirkuliert. Held Glitch ist ein kleiner Droide, der eigentlich nur friedlich in den Minen des Planeten ‘Iron Star’ seinem Tagwerk nachgehen will – bis er zum Einzelkämpfer gegen den machtgierigen General Rost und seine Roboterarmee auserkoren wird. Eine Last, die er ohne weiteres schultert: In dem schmutzig gelben Blechkameraden steckt mehr, als Ihr zu Anfang vermuten würdet.

Metal Arms ist Third-Person-Action pur, von der ersten Sekunde an und ohne Pause. Dafür sorgen schon die 17 Waffen, die Ihr auf Eurem Weg über die Planetenoberfläche, durch Stollen, Schützengräben und High­tech-Festungen findet. Mit SciFi-Varianten von MG, Raketenwerfer oder Shotgun bekämpft Ihr kreischende Roboter, die nach ein paar Salven in ihre Einzelteile zerbersten. Neben einem Haufen Schrott hinterlassen die Gegner auch allerlei Brauchbares: Munition, Energie oder leuchtende Metallringe – die Währung auf Iron Star. Bei Eurer Hatz begegnet Ihr nämlich in manch’ düsterer Ecke ­einem Roboter-Pärchen, das Waffen-Updates oder Granaten verkauft.

Doch das über 40 Levels lange Droiden-Abenteuer besteht nicht nur aus Laufen, Springen und Strafen – stets werdet Ihr mit neuen Aufgaben überrascht. Mal flitzt Ihr unter Zeitdruck in einem futuristischen Panzer durch einen Canyon, mal sitzt Ihr an einer riesigen Kanone und wehrt feindliche Angriffswellen ab. Zudem kann Glitch umherstehende Fahrzeuge kapern und mit deren Bordwaffen riesigen Mechs Feuer unterm Metallhintern machen. Ab und zu schlüpft Ihr über Terminals sogar in die Rolle gegnerischer Roboter, die Ihr in besonders haarigen Situationen verheizt. Nebenher drückt Glitch noch hier und da einen Schalter oder sucht nach Chips, die Türen öffnen – stets bleibt aber die Action im Vordergrund. Das gilt natürlich auch für ein halbes Dutzend Mehrspieler-Modi, in denen sich bis zu vier Leute in freispielbaren Arenen Saures geben.

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