Miitopia – im Test (3DS)

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Etwas über drei Jahre ist es her, dass Nintendo mit der putzigen Mii-Lebenssimu­lation Tomodachi Life einen überraschend großen Erfolg auf dem 3DS feierte. Für den Quasi-Nachfolger Miitopia bleibt man dem Prinzip treu, dass sich alles um die putzigen Figuren aus dem Charakter-Editor dreht, versetzt sie aber in ein ausgewachsenes Rollenspiel. Wer mit Final ­Fantasy & Co. nichts anfangen kann, muss nun aber nicht flüchten: ”Miitopia” beherbergt zwar auch einige komplexere Ideen, verpackt diese aber so geschickt und zugänglich, dass jeder problemlos damit klarkommen sollte. Und der besondere Kniff: Sämtliche Hauptrollen werden mit Euren eigenen Miis besetzt, seien es die aus Tomodachi Life, frisch gebastelte oder via SpotPass und Mii-Zentrale importierte Kerlchen. Der Chef wird zum Schurken oder Eurer Opa zum ”großen Weisen”? Alles ist möglich!

Anfangs erwacht Ihr auf der ­Insel Miitopia, die von einem dunklen Fürsten gepiesackt wird: Der Schurke klaut den Einwohnern ihre Gesichter und packt sie auf Monster! Wie es sich für eine ­Heldengeschichte gehört, zieht Ihr los, um ihm das Handwerk zu legen – anfangs alleine, aber schon bald wächst Eure Party auf vier Mitglieder an. Die ­meiste Zeit wählt Ihr auf einer Karte ­einen Abschnitt aus, durch den Euer Mii dann automatisch läuft, bis ein Ereignis passiert: So findet Ihr manchmal Schatztruhen oder wohnt einer kurzen Handlungsszene bei, meistens steht aber ein Kampf an. Der wird klassisch gefochten: Nacheinander führen Freunde und Feinde ihre Aktionen aus, die Reihenfolge bestimmt sich aus dem Tempo-Charakterwert. Dabei bestimmt Ihr nur für Euren eigenen Mii, was er tun soll, die Kumpane agieren selbstständig – und wer will, kann auch alles automatisch ablaufen lassen. Welche Attacken oder andere Tätigkeiten zur Verfügung stehen, entscheiden unter anderem Euer Erfahrungslevel und der Magiepunktvorrat, vor allem aber die Klasse Eurer Schützlinge: Über ein Dutzend Berufe schaltet Ihr frei, neben traditionellen wie Krieger oder Magier warten auch schrägere Rollen wie Popstar, Koch oder Katze. Außerdem spielt eine wichtige Rolle, wie sich Eure Miis untereinander leiden können: Die Zuneigung steigt vor allem dadurch, dass Ihr zwei Party-­Mitglieder bei Übernachtungen in ein Doppelzimmer verfrachtet, aber auch einige andere Tätigkeiten haben Einfluss darauf. Und mag sich ein Duo erst einmal, unterstützt es sich tatkräftig im Kampf.

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