NBA 2K7 – im Klassik-Test (360)

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Zu Dreamcast-Zeiten waren die Basketball-Simulationen der 2K-Serie das Non-Plus-Ultra. Konnten die ersten PS2- und Xbox-Vertreter das hohe Niveau noch halten, zeigte die Formkurve danach nach unten. Nach dem Tief im Jahre 2005 gab’s bereits in der letzten ­Saison einen Hoffnungsschimmer – dennoch musste man Platzhirsch EA mit seiner Live-Franchise den ­Vortritt lassen. Mit der 2K7-Aus­gabe soll nun alles besser werden.

Deshalb spendierten die amerikanischen Entwickler der Xbox-360-Version einen ­nagelneuen ‘24/7’-Modus: Erstellt zuerst im vielfältigen Editor einen Charakter nach Euren Vorstellungen und bahnt Euch dann Euren Weg von der Straße an die Spitze. ­Anfangs ­stehen Streetball-Turniere in schmuddeligen Hinterhöfen auf dem Programm, später winkt der erste NBA-Profi-Vertrag. PS2-Baller müssen zwar darauf verzichten, dürfen sich jedoch (wie Xbox-360-Besitzer) monatelang im ‘Association’-Managermodus austoben. Der komplizierten Menüführung zum Trotz leitet Ihr hier sämtliche Tagesgeschäfte eines NBA-Vereins: Spieler beobachten und ­unter Vertrag nehmen, Gehälter verhandeln oder an der ‘Starting-Five’ herumschrauben.

Auch für zwischendurch bietet NBA 2K7 eine stattliche Anzahl Spiel­varianten: schnelle Freundschafts­partien, ­rassige Streetball-Matches, vorgegebene Spielsituationen, Turniere oder Training. Daneben personalisiert Ihr Eure Crib und bastelt auf Xbox 360 im Schnittprogramm sogar Eure eigenen Highlight-Videos.

Der Spielablauf in NBA 2K7 orientiert sich sehr am echten NBA-Alltag – die alte Weisheit, ‘Mit Offensive gewinnt man Spiele, mit Defensive die Meisterschaft’ trifft einmal mehr ins Schwarze. So brillieren die CPU-Verteidiger mit hervorragendem Stellungsspiel und machen Euch das ­Angreifen schwer. Dank cleverem Steal-System via rechtem Analogstick seid aber auch Ihr gut gewappnet. Dennoch kommen Angriffstechniken nicht zu kurz. Das nicht gerade einsteigerfreundliche ‘Isomotion’-Feature ermöglicht zwar versierte Dribblings, kann aber bei Anfängern leicht in hektisches Gehampel ausarten. Leichter zu verstehen sind da schon die zwei unterschiedlichen Passarten (normal und flach) sowie der neu eingeführte ‘Hop-Step’, mit dem Ihr die Verteidiger austrickst. Doch ­Vorsicht: Hier herrscht Schrittfehler-Gefahr. Natürlich dürft Ihr mit den ­original NBA-Teams auch online ran. Im Gegensatz zur EA-Konkurrenz ­sogar schon mit der PS2.

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