Nidhogg 2 – im Test (PS4)

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In der nordischen ­Mythologie ist Nidhogg ein schlangenartiger Drache, der an den Wurzeln der Weltenesche ­Yggdrasil nagt, um dem Kosmos zu schaden. Im gleichnamigen Spiel der beiden Indie-Entwickler Mark ­Essen und Kristy Norindr nagt dieses Vieh jedoch vor allem an Eurem per Simpel-Editor erstellten Charakter – und Ihr werdet Euch darüber freuen! Doch zunächst die Grundlagen: Wie schon im Vorgänger geht es bei Nidhogg 2 um das Kämpfen mit harten Bandagen, das Töten mit allen Mitteln, Mann gegen Mann – dargestellt in 2D-Pixel-Grafik. Das Prinzip ist leicht erlernt, aber facettenreich; noch tiefgründiger als im ­Vorgänger: Durch geschicktes Hantieren mit dem Mordwerkzeug könnt Ihr ­Euren Gegner entwaffnen; Ihr ­tretet geduckt, auf dem Boden rutschend oder im Sprung zu, werft Eure Waffe und blockt Würfe des Gegners. Neben dem Degen sind nun auch Dolch, Breitschwert und Bogen dabei – jedes Kampfgerät hat Vor- und Nachteile.

Nach dem Ableben erhaltet Ihr zufällig eine neue Waffe, könnt aber auch jederzeit fallen gelassene oder geworfene aufheben. Seid Ihr unbewaffnet, lasst Ihr die Fäuste fliegen. Ist der Gegner besiegt, in einen der zahlreichen Abgründe gestürzt, in eine ­Falle gelaufen oder auf andere Art ums Leben gekommen, stürmt Ihr zum Bildschirmrand in Richtung ­Levelende. Doch Vorsicht: Der Rivale blockiert kurz nach dem Ableben mit frischer Bewaffnung erneut Euren Weg. Macht er Euch den Garaus, wird die Scroll­richtung umgeschaltet und er darf zum anderen Levelende rennen. Wer das erreicht, wird von ­Nidhogg verspeist – welch schöner Preis!

 

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