Not For Broadcast – im Test (PS4)

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Wie stressig der Job als Editor einer Nachrichtensendung sein kann, muss Alex Winston im Verlauf von Not For Broadcast am eigenen Leib erfahren. Es würde ja genügen, am Schaltpult ”nur” die Kameras zu steuern, Schimpfworte zu zensieren sowie auf die Qualität der Sendeleistung und die Einschaltquote zu achten. Doch die Satire garniert die originelle TV-Sender-Sim mit einer haarsträubenden Politsatire voll britischem Humor: Nach ihrem unerwarteten Wahlsieg setzt die linksextreme Partei Advance radikale Veränderungen durch – das Vermögen der Reichen wird umverteilt, zudem sollen Familien entlastet werden durch Kinderarbeit und luxuriöse Sterbehilfe-Zentren für Senioren. Und dann ist da noch eine ruchlose Industrielle, die Furby-artige KI-Plüschtiere verkauft – die drehen natürlich durch und sorgen für einen landesweiten Lockdown inklusive Querdenker-Aufstand.

Im Fokus des FMV-Abenteuers steht das Moderationsduo der National Nightly News und ihre rund viertelstündige TV-Sendung, zwischendurch lockern Textabschnitte rund um Alex’ Familienleben auf. Den Handlungsverlauf beeinflusst Ihr durch Antworten, die Auswahl von Schlagzeilen, Fotos und Werbeclips sowie den Einsatz Eures Zensur-Buttons. Denn eines Tages verlangt der Chef, künftig auch systemkritische Aussagen der Studiogäste zu piepsen – tut Ihr dies nicht, sinkt Euer Ansehen bei Sender und Partei, steigt aber bei der Widerstandsbewegung. Nach jeder Sendung wird gespeichert, im Anschluss dürft Ihr die Aufzeichnungen aller Kameras nach aufschlussreichen Hintergrundinformationen durchsuchen.

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