
Meinung & Wertung
Christian Blendl meint: Einige Kollegen mosern zwar noch immer über die rucklige Grafik, doch mich stört diese Schwäche kaum: Durch ”Warzenschwein”-A-10-Bomber und Hovercraft-Boot kommt im Vergleich zu Soviet Strike mehr Abwechslung in’s Spiel, das neue Radar erleichtert die Orientierung enorm. Weitere Verbesserungen zum Soviet-Vorgänger habe ich nicht gefunden, trotzdem ist Nuclear Strike eine durchgestylte Action-Veranstaltung. Erwartet nicht, daß Ihr die Kampagnen auf Anhieb schafft. Ihr müßt Euch einspielen, Vorräte sinnvoll einsetzen und auch mal frustige Neustarts (wenn Agenten einsam sterben…) ertragen. Spielerisch regiert oft hektischer Aktionismus: Nicht immer ist klar, warum ein zu schützender Söldner stirbt oder Ihr so viele MG-Salven einfangt – für mich eines der wenigen Mankos an diesem Hochglanz-Actionspiel.
Tobias Hartlehnert meint: Nach Endlos-Updates erfolgreicher EA-Serien wie Madden, NHL & Co bleibt auch das Strike-Team nicht verschont: FMV-Präsentation, Schauspieler, Benutzer-Interface und Grafik-Engine wurden vom Vorgänger Soviet Strike praktisch 1:1 übernommen. Durch optische und spielerische Verbesserungen im Detail macht Nuclear Strike jedoch dezent mehr Spaß als sein Vorgänger: Im dichten Kampfgetümmel erschwert die dezent rucklige Grafik zwar nach wie vor exakte Zielversuche, doch neue Lichteffekte, transparente Explosionen, das Radar und vor allem der intelligente Kompaß ermöglichen einen deutlich flüssigeren Spielablauf – das ständige Umschalten zwischen Karte und Spielgeschehen entfällt. Erfreulicherweise wurde auch der überhöhte Schwierigkeitsgrad des Vorgängers entschärft: Anfänger üben im ”Easy”-Modus.
Routinierter ”Soviet Strike”-Nachfolger mit gewohnt professioneller Präsentation: Durch pfiffige Details noch besser.
| Singleplayer | ![]() | 81 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |









