Pac-Man World – im Klassik-Test (PS)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Beim ersten “echten” 32-Bit-Auftritt der Kultfigur wurde der traditionelle Jump’n’Run-Ansatz konsequent ausgereizt und prima auf die Pac-Man-spezifischen Fähigkeiten ausgerichtet, ohne dabei das Spielgefühl durch unnötige Mätzchen zu ruinieren. Technisch gibt es wenig zu meckern: Das niedliche Design der Welten motiviert zum Erforschen und lockt mit vielen putzigen Details, auch die klassischen Soundeffekte ergänzen prima die Stimmung. Bei einigen Musiken zieht es mir allerdings fast die Schuhe aus – das ist aber auch die einzige Schwäche von Pac-Man World, am Spiel selbst gibt es nichts zu rütteln. Die gute Steuerung lässt keinen Frust aufkommen und durch die vielen Rätsel und Geheimnisse wird es nie langweilig. Ein Extra-Lob noch für den ”Maze”-Modus, der zeigt, wie man Oldies gelungen zeitgemäß aufpeppen kann.

Stephan Freundorfer meint: Glückwunsch, Namco! Im Gegensatz zu den vielen anderen Retrospielchen, die in letzter Zeit der Playstation ihre Aufwartung machten, ist Pac-Man World sein Geld wert. Der ‘Quest’-Modus bietet ein vergnügliches Jump’n’Run auf der Höhe der Zeit, zwar wenig innovativ, aber kurzweilig und technisch einwandfrei. Der Charme des Originals wurde wunderbar eingefangen, und der pillenmampfende und geisterjagende gelbe Knödel macht in 3D einfach eine herrlich knuddelige Figur. Auch die Musik ist köstlich: Immer wieder variieren die Themen auf geschickte Weise um die wenigen Soundeffekte des Originals. Nicht minder reizvoll und kurzweilig ist der gelungene Mampf-Modus in den reichlich vorhandenen Laby­rinthen. Einziger Kritikpunkt: Die sechs Welten der Queste sind viel zu schnell durchgespielt.

Traditionelles Jump’n’Run in feinem 3D-Gewand und gelungene Labyrinth-Mampferei: Pac-Man macht auch modern viel Spaß.

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