Pac-Man World – im Klassik-Test (PS)

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20 Jahre nach seinem triumphalen Debüt im schlicht nur Pac-Man genannten Automatenklassiker macht sich der gelbe Pillenmampfer bereit, sein Jubiläum mit der gelben Ver­wandtschaft bei einer großen Sause zu feiern. Doch als er von letzten Besorgungen nach Hause zurückkommt, erwartet ihn ein Schock: Die ganze Sippe ist spurlos verschwunden. Ein Hinweis bringt Pac-Man auf die entscheidende Spur: Der hinterhältige Blechbösewicht Toc-Man hat seine Finger im Spiel. Um seine Familie zu befreien, muss ihm Pac-Man deshalb das Handwerk legen.

Pac-Man World ist trotz des fort­ge­schrit­tenen Alters der Hauptfigur auf dem Stand der Zeit: Alle sechs Welten, die aus jeweils zwei oder drei Levels und einem Endkampf gegen den Szenario-Ober­motz bestehen, werden in moderner und detaillierter 3D-Poly­gonoptik dargestellt. Ne­ben den weitläufigen Landschaften, in denen Ihr die Pac-Familie sucht, steckt auch der “Maze”-Modus mit 36 Labyrinthen auf der CD, von denen Ihr die Hälfte erst entdecken müsst: Hier flitzt Ihr nach klassischer Manier durch Gänge und mampft Pillen, ohne Euch von den Gespenstern erwischen zu lassen. Die optisch aufgepeppten Irrgärten scrollen dabei in alle Rich­tungen, auf Wunsch könnt Ihr auch soweit herauszoomen, bis ­alles auf einen Bild­schirm passt. Damit das Geschehen nicht langweilig wird, haben die Labyrinthe szena­rio­­spe­zifische Tücken: So blockieren plötzlich Laserstrahlen den Weg oder herabfallende Lavabrocken kosten Euch einen von drei Energiepunkten.

Habt Ihr Euch ausgetobt, wagt Ihr Euch an den “Quest”-Modus, der das Glanz­stück von Pac-Man World ist. Hier lauft Ihr mit der gelben Kugel durch die sechs abwechslungsreichen Welten: Während auf der Pirateninsel ausgiebige Tauch­gänge unter Wasser notwendig werden, lauern Euch in Pyra­miden giftige Spin­nen unter der Decke auf.

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