Passpartout: The Starving Artist – im Test (Switch)

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Über die Definition von Kunst lässt sich trefflich streiten, zudem hat jeder Liebhaber der Künste eigene Präferenzen. Als jemand, der mit gemalten Bildern sein Baguette verdient, müsst Ihr Euch in Passpartout genau damit herumschlagen. Passend zum Untertitel The Starving Artist beginnt Eure Karriere in einer Garage, Eure Besitztümer sind Staffelei, Leinwände, Farben. Via Touchscreen entsteht zwar selten ein Meisterwerk, aber kleine Bildchen lassen sich komfortabel erstellen. Auf große Detailversessenheit kommt es gar nicht an. Auch das Malen mit den Joy-Cons funktioniert dank langsamer Steuerung, ist jedoch umständlicher. Ist Euer Kunstwerk fertig, stellt Ihr es vor dem Atelier aus. Hier warten schon kunstinteressierte Passanten und halten mit Kommentaren nicht hinterm Berg: ”Eine Verschwendung von Farbe”, ”Streng dich mehr an” oder ”Ich mochte dich, bevor du cool warst”.

Nur nicht entmutigen lassen – wer genau aufpasst, hört mit der Zeit die Vorlieben der Kundschaft heraus. Schließlich gibt es genug Leute, denen Eure Bilder gefallen und die Kasse klingelt. Geld habt Ihr bitter nötig – nicht nur die Miete steht an, jede Woche fließen horrende Summen in die Posten ”Baguette” und ”Wein”. Letzteres lässt aufhorchen: Ist das nur ein Klischee oder hat unser Künstler Alkoholprobleme? Verkauft Ihr genug Bilder, geht es – je nachdem, welche Klientel Euch bevorzugt – ins nächste Atelier. Hier wird es etwas schwieriger, Ihr müsst nun genau den Geschmack der verringerten Kundschaft treffen. Auf welchen Kundenstamm (etwa Hipster, Minimalisten oder Expressionisten) Ihr Euch spezialisiert habt, bewirkt ein anderes Finale. Wer dann noch nicht genug hat, pinselt im Endlosmodus.

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