Peggle 2 – im Test (XOne)

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Knapp sieben Jahre nach dem ersten Peggle bekommt PopCaps süchtig machendes Pachinko-Breakout-Crossover eine Fortsetzung – zunächst exklusiv auf Xbox One. Die Logik bleibt: Zehn Kugeln werden in ein Spielfeld geschossen, das aus etlichen Kugeln und Blöcken besteht, die bei einem Treffer zerbröseln. 25 dieser ”Pegs” sind rot und müssen beseitigt werden, um das Level zu überstehen. Nebenher gibt es drei optionale Ziele wie besonders kunstvolle Schüsse oder das Abräumen sämtlicher Objekte. Peggle 2 bietet 60 frische Levels plus 60 Spezialprüfungen, zudem haben sich die Designer vier neue Meister einfallen lassen, die nach dem Treffen eines grünen Ziels ihre Spezialkräfte auspacken: Troll Jeffrey lässt einen mächtigen Steinbrocken übers Spielfeld walzen, Yeti Berg sorgt mit Eisatem für rutschende Pegs, Mechano-Zwerg Gnorman nutzt Stromschläge und die untote Luna überrascht mit einer geisterhaften Parallelwelt, in der nur rote Ziele getroffen werden können.

Stephan Freundorfer meint: Als jemand, der seine Casual-Gelüste immer wieder mit Peggle stillt, habe ich mich über die Fortsetzung gefreut – und objektiv macht sie wenig falsch. Wenn auch insgesamt zu simpel, sind die Levels wohlkonstruiert, Extraziele und Zusatzprüfungen sorgen für Motivation. Enttäuschend fällt das Design der Meister aus: Die vier neuen Charaktere besitzen zwar einfallsreiche Kräfte, ihre Gestaltung ist aber seelenlos und unsympathisch, die schiefe Soundkulisse ist trotz Variation eingängiger Klassik-Themen misslungen.

Routinierte Fortsetzung der Pachinko-artigen Knobelei, der diesmal der Charme fehlt.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound