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Hier kommen nun Spielkonzepte aus dem Original zum Vorschein: Alle Techniken sind aus dem regulären Persona 5 übernommen und haben dieselben Auswirkungen. Die Monster leiden nach wie vor an Elementar-Schwächen, ein gelegentlicher Schock- oder Charme-Zustand sorgt für mehr Schaden und die klassischen Stat-Boost-Skills sind auch wieder da. Es ist wichtig, Eure Talente gut zu kennen: Denn kann man gegnerisches Kleinvieh noch relativ einfach wegfegen, verlangen Minibosse und die großen Bösewichte definitiv effektive Angriffe – passen Eure Elemente nicht, nehmen solche Gegner kaum Schaden.
Anstatt Euch genretypisch durch Massen von Gegnern zu kämpfen, schleicht Ihr Euch an die Schatten heran, um Vorteile in den klein gehaltenen Scharmützeln zu erhalten. Ihr könnt dem Feind die Maske vom Gesicht reißen oder Gegenstände aus der Umgebung auf sie fallen lassen. Ein erfolgreiches Manöver macht den Kampf wunderbar schnell und knackig und belohnt Euch mit einer beträchtlichen Zeitersparnis. Generell bietet die Umgebung in den Kämpfen eine ganze Menge Interaktionsmöglichkeiten: An Laternenstangen wirbelt Ihr die Schatten durch die Gegend, Autos können als Bomben genutzt werden und viele andere Gimmicks sorgen dafür, dass die Kämpfe stets abwechslungsreich bleiben.
Natürlich gibt es kein Persona ohne das alltägliche Leben: Eure Truppe hat Sommerferien und Ihr könnt diese gemeinsam in vollen Zügen genießen. ”Confidant”- und Freizeit-Systeme sind hier nicht mehr vorhanden: Scramble ist ein geradlinigeres und auch komprimierteres Erlebnis, aber alle Arten von Events von früher finden sich immer noch. Ihr geht shoppen, kocht für die Gruppe, inspiziert Sehenswürdigkeiten oder besucht den ”Velvet Room”, um Eure Personas zu verbessern. Die Kürzungen sind nicht wirklich von Nachteil, die verschlankte Spielzeit hebt sich in dieser Hinsicht durchaus angenehm vom Mammut-Umfang des Vorgängers ab.
Grafisch ist Scramble praktisch identisch zum Original und wahrt den starken Stil, viele der neuen Locations inklusive des Metaverse sehen toll aus. Die Musik ist ein Mix aus Originalstücken, neuen Tracks und härteren Remixes der Kampfmusik, die zum neuen Genre gut passen.









Wird eh gekauft fand schon Dragon Quest Heroes sehr gut 🙂
Abschalten und auf Köpfchen hämmern kann manchmal recht entspannend sein.
Wurde ja inzwischen auch für Europa angekündigt – yay <3
Jo, es ist gut, dass viele typische Persona-Mechaniken übernommen wurden. In Dragon Quest Heroes war auch viel Dragon Quest drin. Ist ebenfalls ein guter Ableger der Warriors-Formel. Hyrule und Fire Emblem Warriors fand ich auch gut.
@Lando Wenn du das Import Test richtig durch liest, ist immer noch ein Persona Titel.
Unbedingt nach Europa bringen.
Bleibt zu hoffen, das es auch irgendwann bei uns erscheint.
Poah! Das ist für einen Dynasty Warriors-Ableger eine ordentliche Wertung!