Populous: The Beginning – im Klassik-Test (PS)

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Manche Fortsetzungen dauern etwas länger: Sieben Jah­re nach dem letzten Popu­lous-Sequel erfährt Bullfrogs Strategie-Klassiker ein drittes Kapitel.

Populous: The Beginning ist chronologisch vor den beiden ersten Teilen angesiedelt. Als Schamanin führt Ihr Euren Stamm durch 25 drehbare 3D-Welten des Sonnensystems. Beloh­nung Eurer Mühe: Unsterblichkeit.

Doch bis dahin ist es ein beschwerlicher Weg, denn drei feindliche Stammes­füh­rerinnen teilen Euer Ziel. Wie Ihr erfahren sie ewige Treue und Ergeben­heit von ihrem Volk. Dies besteht zu Beginn aus fleißigen Arbeitern, die geduldig auf Bau­aufträge warten. Habt Ihr einen Bau­plan vorgegeben, sammeln sie selbständig Holz, plätten das Gelände und beginnen mit dem Grundgerüst des Hau­ses. Nach der Fertigstellung ziehen sie ein ­­– und vermehren sich eifrig. Eine Wohnhütte bietet drei Personen Platz. Ist sie voll, bauen Eure Arbeiter das Haus selbständig aus, so daß es Wohn­­raum für vier und später fünf Bewohner bietet.

Arbei­ter verhalten sich im Kampf nicht sonderlich geschickt, deshalb solltet Ihr bald eine Krie­ger­­schule bauen. Hier drückt man den Arbeitern ein Mes­ser in die Hand und lehrt sie die hohe Kunst des Tötens.

Noch wirkungsvoller als kampfgestählte Rambos sind gestenreiche Priester. Trifft eine Herde Krieger auf einen Priester, werden sie plötzlich ganz zahm, setzen sich auf ihren Hosenboden und lauschen den Worten des Predigers. Nach und nach wechseln die Krieger das Lager und gehören nun zu Eurem Stamm. Umgekehrt kann es Euch passieren, daß Eure Leute umgepolt werden. Dann schickt Ihr schleunigst mehrere eigene Prediger zum Ort des Geschehens: Die lassen sich von den hypnotischen Worten nicht aus der Ruhe bringen, sondern attackieren den feindlichen Priester, und die Predigt ist erstmal vorbei – Eure Krieger gehen wieder ihrer blutrünstigen Arbeit nach.

Das Wissen über den Bau von Krieger­hütten und Priestertempeln wird Euch nicht in den Schoß gelegt. Nach und nach stehlt Ihr die Weisheit aus “Grüften des Wissens”, die sich auf feindlichem Territorium befinden und gut bewacht werden. So erlernt Ihr später den Bau von Booten und Luftschiffen, errichtet Bildungszentren für Feuer­krieger und Spione. Letztere infiltrieren feindliches Gebiet und befinden sich seltsamerweise immer in der Nähe von plötzlich in Flam­men aufgehenden Gebäuden.

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Rudi Ratlos

Fazit ist leider abgeschnitten – hab es damals für den PC gespielt und fand es ganz nett, leider hat meine GraKa massive Grafikfehler verursacht :/