PowerMonger – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Nach ihrem Überraschungserfolg mit dem Götter-Wettstreit Populous versuchte sich das englische Programmierteam Bullfrog an einem optisch ähnlichen, spielerisch aber weitaus komplizierteren Strategiespiel. Powermonger wurde ursprünglich für den Commodore Amiga und den Atari ST, später auch für die Spielkonsolen von Sega und Nintendo ausgeliefert. Jetzt erscheint als Nachzügler im Umsetzungs-Reigen die erste Powermonger-Version auf CD. Bis auf eine Handvoll grafischer Spielereien ist Powermonger auf dem Mega CD mit den zitierten Vorgängern identisch.

Auf einer gewaltigen Inselgruppe haben es sich verschiedene Völker gemütlich gemacht – als kleine Männchen wuseln friedliche Bauern, brave Handwerker und grimmige Söldner herum. Jeder Bewohner des Archipels ist einem der computergesteuerten Fürsten Untertan und bereit, sein Land mit der Waffe zu verteidigen. Auch Ihr seid ein mächtiger Kriegsfürst und scharf darauf, einen Teil der Ländereien unter Eure Herrschaft zu bringen. Nacheinander betretet Ihr die einzelnen Inseln der Powermonger-Welt, um Leute zu sammeln, Waffen herzustellen und Nahrungsmittel anzuhäufen. Zu Beginn unterstützt Euch ein General bei Euren Regierungsgeschäften, später versammeln sich bis zu vier Feldherren um die Übersichtskarte. Die Generäle ziehen über die perspektivische, in alle Richtungen scrollende Landschaft, sagen den Bewohnern Eurer Dörfer, was sie zu tun haben und rekrutieren Männer für den Truppendienst. Pro Insel werdet Ihr mit bis zu drei anderen Völkern konfrontiert, deren Gemeinden Ihr erobern und besetzen müßt. Jeder Bewohner ist als Männchen dargestellt, wacht auf dem Feld über sein Vieh oder zieht in einer Sprite-Armee gegen feindliche Stellungen. Auch akustisch werden alle Handlungen simuliert: Ihr hört das Hämmern von Werkzeugen, Schwerterklirren und den Jubel einer siegreichen Einheit. Wollt Ihr noch mehr Informationen, könnt Ihr jedes Gebäude und Lebewesen der Welt anklicken und Alter, Zustand, Tätigkeit und Zugehörigkeit zu einem der Königreiche abfragen. Gesteuert wird die Simulation über eine Icon-Leiste, die es Euch auch erlaubt, Lebensmittel zu transportieren, neue Waffen zu erfinden oder Allianzen zu schmieden.

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Sinuhe
I, MANIAC
Sinuhe

Amen :-)Ja der Amiga war schon was Besonderes.

AkiraTheMessiah
Gast

Ich habe das Magazin seit den erscheinen gelesen. 🙂 Ah, okay .. Ja, da war die Welt noch in Ordnung .. PC? Wer braucht den schon? Aber dann kam die VGA-Graka und die guten Soundkarten von Roland. Und wie happy wir damals waren, als Indy 4 doch noch für die Freundin kam. Obwohl sich LucasArts sich nicht mehr wirklich Mühe gegeben hatte … farblose Grafik und vom iMuse blieb kaum etwas über und halt die schlappen 11 Disketten. Dagegen sah Monkey 2 Grafisch Bombig aus .. und das nur mit 32 Farben gegenüber 256 Farben, aber beim Sound hat es die Jungs von LucasArts wieder verlassen .. echt Schade. Wo der Sound schon immer das Steckenpferd der Freundin war.Egal … aber bis dahin war die Freundin das einzig wahre. 🙂

Sinuhe
I, MANIAC
Sinuhe

@AkiraAmiga Joker war auch eine meiner Lieblings Zeitschriften wie man vielleicht an meinem Avatar erkennen kann:-)PC Joker hab ich nie gelesen, die Wertungen hab ich hier aus meinem Sonderheft Strategie und da haben sie es wohl abgewertet. Ist dort auch

AkiraTheMessiah
Gast

Der Amiga Joker … mein damaliges Haus und Hofmagazin für die Freundin. also neben der PowerPlay und ASM.Der PC Joker hat aber Powermonger 1992 >> 87% gegeben.

Sinuhe
I, MANIAC
Sinuhe

Hab ich auch auf dem Amiga gezockt, und fand es damals richtig gut. Hab es da allerdings nur in der World War 1 Edition gespielt.Joker Verlag Wertungen waren übrigens folgendermaßen:Amiga: 88%AtariST: 87%PC: 85%

AkiraTheMessiah
Gast

Ihhhhhhhh … eine Atari ST User .. 😉 😀 Die Spiele waren natürlich ideal für die Heimcomputer … also die Freundin hat damals 82% von der PowerPlay bekommen .. die Atari ST Wertung weiss ich leider nicht. Aber ich denke, die üblichen 2% weniger. 😉

Danijel78
I, MANIAC
Danijel78

Hab die Originale für den Atari ST noch im Sammlerregal (Pop2 leider nicht) stehen und habe sie früher wirklich gern gespielt. Populous war wirklich zugänglicher, so kompliziert wie hier beschrieben waren die Heimcomputerversionen mit Maussteuerung aber bei weitem nicht. Wenn ich mich recht erinnere haben die Amiga- und Atari-Fassung von Powermonger damals in der Power Play so um die 80% abstauben können.MMn zu Recht.

AkiraTheMessiah
Gast

Also auf der Freundin hat Powermonger jede Menge Spaß gemacht. Okay, es war zwar nicht so gut wie Populous und vor allem nicht so leicht zugänglich wie Populous. War trotzdem ein schönes Spiel. Was für schöne 3 Jahre das waren ..1989 Populous1990 Powermonger1992 Populous II