Rage in Peace – im Test (Switch)

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Seite 1

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Timmy ist 27 Jahre jung, Versicherungsfachmann und emotional komplett abgestumpft. Selbst das morgendliche Treffen mit dem Sensenmann kann ihm nur ein müdes Schulterzucken entlocken, obwohl der Kuttenträger ihm überraschend den heutigen Tag als Zeitpunkt seines Todes mitteilt. Erst als Timmy erfährt, dass ihm der Kopf abgetrennt werden soll, kommt Leben in seine karge Gefühlswelt. Denn er möchte doch lieber ganz ohne Drama in seinem Zuhause sterben, entspannt in seinem liebsten Pyjama. Da ihm der Sensenmann aber nicht verraten hat, wo, wie und wann genau Timmy ums Leben kommen soll, macht sich der Todgeweihte auf den riskanten Heimweg…

Rage in Peace wird Euch quälen, foltern und verhöhnen – und das in einer Tour. Der 2D-Sidescroller schickt Euch auf einen Höllentrip durch sechs Akte voller liebevoll inszenierter Kulissen, in denen Euch im Sekundentakt die Lichter ausgepustet werden. Zahllose Fallen und Hindernisse erfordern Konzentration, Durchhaltevermögen und vor allem ein gutes Gedächtnis: Ähnlich wie in Super Meat Boy seid Ihr bei der kleinsten Berührung mit Stacheln und Co. augenblicklich tot. Ein Arsenal an kreativen Todesarten und unvorhersehbaren Ereignissen wie herabstürzende Lampen, Haie in Pfützen, blutrünstige Maulwürfe oder auch anspruchsvolle Bosskämpfe verleihen dem trotz bunter Optik erwachsenen Abenteuer einen individuellen Stempel. Berichte, die das jeweilige Ableben dokumentieren, und allerlei Sammelgegenstände sorgen abseits des gewollt repetitiven Ablaufs stets für Motivation, weiter dem Tod ins Maul zu hüpfen.

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