Railroad Tycoon II – im Klassik-Test (DC)

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Nachdem die Playstation-Version schon seit Februar erhältlich ist, dürfen Hobby-Eisenbahner und eingefleischte Zahlenjongleure nun auch auf dem Dreamcast wirtschaften.

Wie gehabt müsst Ihr in Raildroad Tycoon 2 als Gesell­schafter einer Eisen­bahnlinie gewinnbringende Ver­kehrs­netze aufbauen. Dabei genügt es nicht, ein paar Gleise zu verlegen und Züge einzukaufen – wie in der realen Markt­wirt­schaft richtet sich die Höhe Eu­res Ertrags nach Angebot und Nachfrage. Jede Stadt will mit bestimmten Waren versorgt werden, zudem warten an Eu­ren Haltestellen Passagiere, Post und Rohstoffe auf eine Transport­möglichkeit. Doch damit nicht genug: Soll Euer Schienennetz irgendwann Profit abwerfen, müsst Ihr die laufenden Kosten von Bahnhöfen, Manufakturen, Gleisanlagen und eingesetzten Zügen in die Rechnung einbeziehen.

Damit Ihr von der Komplexität das Gan­zen nicht überfordert werdet, dürft Ihr neben Kampagnen-Modus und End­los­spiel auch ein Tutorial wählen, das Euch in die Spiel­funk­tionen einführt. Habt Ihr die Grundlagen verinnerlicht, wagt Ihr Euch an die vier Kampagnen mit jeweils sechs Szenarien. In jeder Mission, die Euch z.B. nach Indien zur Koloni­alzeit oder England zum Beginn der industriellen Revolution führt, müsst Ihr eine bestimmte Aufgabe erfüllen: Ver­bindet vorgegebene Städte miteinander, maximiert die Kapazität des Personen­transports oder versorgt Orte mit ausreichend Gütern einer bestimmten Sorte. Dabei sitzen Euch drei bis fünf Com­pu­ter­gegner im Nacken, die versuchen, vor Euch das gesteckte Ziel zu erreichen.
Das Herzstück der Bahn-Bastelei ist die stufenlos zoom- und drehbare 3D-Karte. Über Icons wählt Ihr die Bauoptionen an und gelangt in die verschiedenen Unter­menüs wie Fahrpläne oder Erweite­rungs­optionen für Eure Haltestellen. So beginnt Ihr, in Städten Bahnhöfe zu bauen, Schienenstränge zu verlegen und Züge zusammenzustellen.

Mehrere Dutzend Lokomotiven stehen zur Wahl: Von his­torischen Dampf­rössern bis hin zu hypermodernen Schellzügen sind je nach Szenario etliche Modelle verfügbar, die sich in punkto Leistung und Belast­barkeit unterscheiden. Beim Gleisbau solltet Ihr besonders auf die Höhen­un­ter­schiede im Gelände achten – schwache Zugmaschinen in Kombination mit extremer Steigung sorgen für ärgerliche Verspätungen oder Totalausfälle. Habt Ihr Euer Unternehmen in Gang gebracht, verbessert Ihr Eure Bahnhöfe mit Hotels, Saloons und Warenlagern, weitet Euer Verkehrsnetz aus, kauft Fabriken oder spekuliert mit den Einnahmen an der Börse.

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