Railroads Online – im Test (PS5)

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Diese Sim versetzt Euch in die goldene Ära der Dampfloks. Ziel ist es, Linien aufzubauen, Ressourcen zu transportieren und so die eigene Flotte zu erweitern. Doch anders als im Aufbau-Genre üblich, werkelt Ihr am Schienennetz aus der Ego- oder Verfolger-Sicht, was präziser, aber auch umständlicher funktioniert. Ihr könnt Euch auf drei riesigen Karten frei bewegen, denn es kommt auf jeden Arbeitsschritt an. Achtet beim zeitraubenden Verlegen von Gleisen auf den korrekten Kurvenradius und die Steigung des Gleisbetts. Entfernt zudem Bäume, die im Weg stehen, errichtet Bahnhofsgebäude an Produktionsstätten und setzt schließlich Lokomotiven samt Tender und Waggons ein.

Sobald eine Trasse steht, wird das Spiel zum Zug-Simulator. Denn die fahren nicht selbst, sondern Ihr agiert als Lokführer: Wahlweise bedient Ihr alle Hebel am Führerstand aus der Ego-Sicht oder simpler aus der Verfolgerperspektive mit Schultertasten und Analogstick. Mit etwas Geschick rangiert und koppelt Ihr die Vehikel aneinander. Die Dampfmaschinen benötigen genug Brennstoff und Wasser, die an aufgestellten Türmen abgefüllt werden. Am Führerstand bedient Ihr Bremsen und Schubregler, um am nächsten Bahnhof zu halten, ohne dass der Zug in einer Kurve entgleist. Güter wie Holz, ­Kohle oder Öl werden ebenso händisch verladen. Rund ein Dutzend ­Fabriken erwarten Lieferungen.

Das komplexe Prinzip wird in sechs interaktiven Tutorials erklärt. Dennoch bleiben die Arbeitsabläufe zeitaufwendig, weshalb hier der Multiplayer-Modus ins Spiel kommt. Mit sieben weiteren Online-Freunden bastelt Ihr gemeinsam am Streckennetz und nehmt Euch gegenseitig die Arbeit ab. Wenn das immer noch zu viel Stress ist, lassen sich Faktoren wie realistische Physik, Brennstoffverbrauch oder das Koppeln auch abschalten.

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