Red Card – im Klassik-Test (GC)

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Zu guter Letzt kommt auch noch der Game­cube in den Genuss von Midways dezent unüblicher Fußball­inter­pretation: Zwar stehen bei Red Card regelgerecht elf Spieler pro Mannschaft auf dem Platz, aber diese dürfen sich meist ungeniert austoben. Sofern Ihr den Schiri nicht per Optionsmenü zum Spießer macht, lässt der nämlich fast alles durchgehen – von der knochenbrechenden Blutgrätsche bis zum fiesen Tritt. Kluge Kicker nutzen zudem Spezial­aktio­nen wie wuchtige Super-Tor­schüsse, die allerdings wertvolle, sich nur langsam regenerierende Special­-Ener­gie kosten.

Auch auf dem Cube hat sich bei Red Card technisch wenig getan, immerhin gibt’s im Gegensatz zu Nintendo-eigenen Titeln einen 60-Hz-Modus. Wer ein unkompliziertes Fußball sucht und nicht noch ewig auf den Sega-Konkur­renten Soccer Slam warten will, greift zu.

Launiges Spaßfußball mit Herz für rüpelhafte Bolzer: Für filigrane Kicker eher ungeeignet, aber unterhaltsam.

Singleplayer78
Multiplayer
Grafik
Sound