
Seite 4
Die künstliche Intelligenz Eurer Gegner erlaubt ihnen gelegentliche Flankiermanöver und geschickte Granatenwürfe – mehr haben die Biester nicht auf der Pfanne; bleibt Ihr lässig in Deckung, verharren die tumben Brüder an Ort und Stelle, bis Ihr um die Ecke springt und sie abmurkst. Gerade auf den höheren Schwierigkeitsstufen werden aber auch kleinere Scharmützel zur echten Herausforderung – das liegt vor allem an der Treffsicherheit der Feinde.
Die Aufgaben, die Nathan und seine Kollegen erledigen müssen, schwanken zwischen einfallslos und packend: Während Standardaufträge à la ’Snipere zehn Feinde aus dem Helikopter’ oder ’Kämpfe dich zum Reaktor des Schiffes durch’ keinen alten Ego-Hasen hinter dem Kamin hervorlocken, glänzen andere Missionen mit cleverem Teamwork und förmlich greifbarer Spannung: Lenkt todesmutig die Schüsse eines zielsuchenden ’Höllenfeuerturmes’ auf Euch, während der KI-Kumpel von der anderen Seite die Elektronik des Geschützes lahmlegt. An anderer Stelle schleicht Ihr vorsichtig hinter dem Rücken MG-bestückter Drohnen vorbei oder müsst unter Zeitdruck eine intuitiv-intensive Sprungpassage bewältigen. Auch ohne den Einsatz von Wegweisern gelingt es Resistance 2 hervorragend, Euch stets die richtige Richtung aufzuzeigen – dafür braucht es nicht mehr als eine dezente HUD-Anzeige, die angibt, in welcher Richtung das nächste Missionsziel zu finden ist.
Habt Ihr nach gut zehn Stunden die Kampagne geschafft, fängt der Spaß erst richtig an: Klickt Euch durch unzählige interessante Statistiken (welche Waffe hat welche Trefferquote?), meistert das Game im Arcade-Modus mit einer begrenzten Anzahl von Leben oder spielt mit dem Einsatz von Filtern wie Tiefenunschärfe herum.
Monatelangen Spielspaß versprachen uns die Entwickler mit dem 8-Spieler-Koop-Modus sowie dem 60-Spieler-Multiplayer-Part – und die Mannen um Ted Price haben nicht gelogen.
Wie schlägt sich der PS3-Vorzeigeshooter grafisch? Resistance 2 ist eine heimliche Schönheit: Anfangs sind die nur ordentlichen Texturen und so manch grobschlächtiges Modell etwas enttäuschend, je tiefer Ihr jedoch in die virtuelle Welt vordringt, desto hübscher wird sie. Das Design ist dabei ebenso so stilsicher wie die Bildrate zu jeder Zeit stabil – angesichts der Größe und Anzahl der Gegner beileibe keine Selbstverständlichkeit. Und obwohl Euer Protagonist amerikanischer Staatsbürger ist, spricht er fließend deutsch und klingt dabei weder verkrampft noch lächerlich – nicht die einzige Sache, die Nathan Hale dem Master Chief voraus hat.











Da sieht man wieder wie schlecht die guten alten IPs gepflegt werden. Die aktuellen Cracks bei Sony kennen die wohl gar nicht mehr, die alten Hasen sind inzwischen gegangen.
Hoffe z. B. echt auf die God of War Trilogy Remaster Collection, beim neuen GoW hatte ich nicht mehr so viel Spaß, letztens erst beide neuen Teile auf der PS5 Pro durchgespielt.
Ja, das war super. Finde das war eins der atmosphärischsten Spiele überhaupt, wenn nicht sogar DAS atmosphärischste.
Wann hat Sony das letzte Mal einen Single Player Ego-Shooter entwickelt? War das nicht Shadow Fall und ist 12 Jahre her? Ich glaube auf ein Remake kann man lange warten, es sei denn die machen nen Third-Person-Shooter draus.
Habe alle drei durch gespielt sehr gute Spiele
Teil 2 und 3 insbesondere sind solch gute Games. Ein Aufleben der Reihe wäre auch mal was.
M.M.n. die beste Shooterreihe auf der PS, hab alle im Regal.
Wo bliebt die Remake (oder gerne auch Remaster) Trilogy ?!
Warum gibt es immer noch keine PS3 Emulation um nicht nur PS1+2 Spiele anzubieten?
Die PS5-Cloud-Streaming Variante über PS Premium ist doch ein Witz.
Sony, bitte macht PS3 Titel auf PS5 (spätestens PS6) abspielbar und kaufbar. Danke
ich auch. gehörte zur xbox-fraktion und linste ein bisschen neidisch rüber zur resistance. aber eigentlich würde sich das doch anbieten für ein tolles REMAKE
Das gleiche
Hab die Reihe damals leider nicht gespielt – bin irgendwie nie dazu gekommen. Schade!