Road Rash 64 – im Klassik-Test (N64)

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Road Rash 64 bleibt dem Spielprinzip der klassischen Motorrad-Rempelei treu: Ihr brettert mit einem zu Beginn leistungs­schwa­chen Ofen über öffentliche Straßen und tretet in illegalen Rennen gegen ein Dutzend andere Rowdies an. Fairness ist dabei ein Fremdwort: Mit Tritten, Schlägen und handlichen Waffen wie Brecheisen und Stahlketten erwehrt Ihr Euch der Konkurrenz ebenso wie feindlich gesinnten Streifenpolizis­ten. Alles ist erlaubt, Hauptsache Ihr kommt als Erster ins Ziel. Vom gewonnenen Geld rüstet Ihr Eure Maschine auf und tretet einer Gang bei, die Euch danach tatkräftig unter­stützt. Erstmals dürft Ihr im Splitscreen mit bis zu vier Freunden ran, neben Standardrennen stehen dabei auch Modi wie “Fußgängerjagd” oder klassisches “Hasch mich” zur Wahl.

Road Rash 64 wäre leidlich unterhaltsam, wenn da nicht die Technik völlig enttäuschte: Grafisch wird nicht mal der 3DO-Urenkel erreicht, klobige Biker und kaum Randobjekte prägen das Bild bis zum arg nahen Nebel. Der Spielspaß passt sich der müden Optik an, Road Rash 64 frustriert auf der ganzen Linie.

Schlechte Umsetzung der Rüpelraserei: Die miese Technik enttäuscht noch mehr als der öde Spielab­lauf. Allein die Multi­spie­ler­-Modi reizen kurzzeitig.

Singleplayer44
Multiplayer
Grafik
Sound
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Ich fand das Road Rash fürs 3DO immer toll und war von der Grafik begeistert. Ich hätte mir damals fast ein 3DO gekauft…