Sea of Solitude – im Test (PS4)

3
2835
Zurück
Nächste

Meinung

Kerstin Mayer meint: Schön, dass es solche Titel gibt, die Aspekte behandeln, welche man in Videospielen selten findet: in diesem Fall Einsamkeit, Selbstzweifel, innere Konflikte. Damit erinnert mich Sea of ­Solitude an das in die Jahre gekommene, aber immer noch spielenswerte PS3-Drama Papo & Yo, das die Beziehung eines Sohnes zu seinem alkoholabhängigen Vater behandelte. Sea of Solitude hat kreative Ideen: das Meer als Spiegel der Seele und Monster, die diverse Aspekte der Familie verkörpern. Doch nicht nur die ­Geschichte begeistert mich, auch das vorzügliche Design: Die Settings sind abwechslungsreich, die Grafik ist hübsch, die Farbgebung stimmig. Man kann dem Spiel vorwerfen, wenig spielerischen Gehalt zu haben, dafür funktioniert das Wenige sehr gut!

Zurück
Nächste
3 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Maverick
6. September 2019 18:37

Warum ist wenig spielerischer gehalt immer ein Kritikpunkt ? Life is Strange 2 geht in die ähnliche Richtung trotzdem hat es eine spannende Geschichte. Es muss ja nicht immer joypad Akrobatik alla Sekiro sein.

Zum Spiel oben holen will ich’s mir auch aber nicht für 20 ocken.

SonicFanNerd
6. September 2019 14:55

Mich schreckt ehrlich gesagt die doch recht gewöhnungsbedürftige englische Synchro mit fiesem deutschen Akzent etwas ab.
Hab einige Zeilen gehört und das ist (m. M. n.) schon recht grausig.
Interessant, dass diese hier von der Testerin als ein positiver Aspekt wahrgenommen wurde.
Zur “Verteidigung” der Synchro:
Ich weiß, dass es ein Indie-Studio ist und man sich aus Kostengründen nur für eine Synchro (und nicht mehrere) entschieden hat und diese eben auf englisch wegen dem internationalen Markt.
Und soviel ich weiß, haben die Mitarbeiter des Studios den Text selber eingesprochen und eben keine professionellen Synchronsprecher beauftragt.
Trotzdem reißt mich das irgendwie raus.

Bin hin und her gerissen, das Ding trotzdem zu kaufen, weil es wirklich ein fantastisches Art-Design hat und mir für gewöhnlich so narrative Spiele grundsätzlich zusagen.
Naja, es läuft ja zum Glück nicht weg. 🙂

Bort1978
6. September 2019 13:53

Echt cool, dass so ein feines Spiel hier in Berlin gemacht wurde. Wird auf jeden Fall bei Gelegentheit geholt. 🙂