Sega Rally – im Klassik-Test (PSP)

1
1649
Zurück
Nächste

Seite 2

Rallye-Puristen mag das verwunderlich vorkommen, aber dafür hat Sega Rally einen großen Trumpf zu bieten: Fahrt Ihr nämlich über weichen Untergrund wie Matsch oder Schnee, hinterlasst Ihr deutliche Reifenspuren. Im Gegensatz zu z.B. Motor­Storm sind das nicht nur grafische Spielereien, sondern echte Verformungen, die spürbar Einfluss auf das Fahrverhalten aller Renn-Teilnehmer haben. Wenn Ihr in späteren Runden über besonders zerfurchte Bereiche fahrt, lenkt sich Euer Vehikel bockiger und verliert schon mal die Spur. Auf der Xbox 360 wirkt dies dank Rumble besonders intensiv, während PS3-Besitzer in ein Force-Feedback-Lenkrad investieren müssen, um durchgeschüttelt zu werden. Die Steuerung ist etwas leichtgängig, was anfangs einige unkoordinierte Wackler provoziert, aber nach kurzer Gewöhnung keine Probleme mehr macht.

Während auf die Untergrund-Transformation besonders viel Wert gelegt wurde, hält sich ”Sega Rally” in Sachen Optionsumfang und Spielmodi zurück: In Sachen Tuning wählt Ihr lediglich zwischen verschiedenen Reifensätzen. Neben der Meisterschaft, in der Ihr jede Menge Wettbewerbe mit jeweils drei Läufen spielt, gibt’s nur noch Einzel- und Zeitrennen, wobei Letztere stets über drei Runden gehen. Natürlich dürft Ihr auch online ran und Euch mit anderen Rallye-Piloten duellieren.

Die PSP-Fassung von Sega Rally wurde bei den FlatOut-Profis von Bugbear entwickelt und hält sich wacker. Zwar sind die Kurse etwas einfacher gestaltet, aber das macht weniger aus. Dafür fällt leider die Lenkung schwammiger aus und die Bodenverformung weg, was zu Punkt­abzug führt.

Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Lincoln_Hawk
27. August 2024 19:35

Das ist ein wirklich spaßiges Vergnügen kann ich jedem nur empfehlen