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Um die große Menge an Waffen und Voodoo-Hilfsmitteln auch anständig einsetzen zu können, bedient sich der Held beider Hände. Im Inventar dürft Ihr jeder Pranke zwei beliebige Gegenstände zuweisen. Während des Spiels wechselt Ihr sodann auf Knopfdruck blitzschnell die Wummen oder steckt sie bei Hüpf- oder Kletterpassagen ohne einen Abstecher übers Menü weg. Auf diese Weise kombiniert Ihr herkömmliche Schusswaffen mit magischem Voodoo-Zauber – und mutiert nebenbei zur unüberwindlichen Killermaschine. Damit Ihr im Kampfgetümmel die Übersicht behaltet, dürft Ihr nahezu jederzeit Kamerawinkel und -position verstellen. Auf Wunsch steuert Ihr Euren Helden sogar einem Ego-Shooter gleich mit beiden Analog-Sticks.
Wie beim Vorgänger beginnt Euer 3D-Abenteuer im schwülen New Orleans: In der Kneipe ‘Wild at Heart’ müsst Ihr Euch gegen üble Schläger zur Wehr setzen und anschließend zur Kirche auf dem angrenzenden Hügel wandern. Dort trefft Ihr eine alte Bekannte, die Voodoo-Priesterin Nettie: Auch sie ist über die nahende Apokalypse informiert und schickt Euch zu dem ehemaligen Polizisten Thomas Deacon. Der Cop ist nach dem Kampf mit einem Dämon an den Rollstuhl gefesselt, doch in seinem Besitz befindet sich der Schlüssel zu Asmodeus’ Reich – das Codex. Dieses Buch ist durch eine starke Magie versperrt, nur mit den entsprechenden Siegeln öffnet Ihr die einzelnen Kapitel und somit auch den Weg in einen neuen Abschnitt.
Auf der knapp 20-stündigen Jagd nach den mysteriösen Artefakten streift Ihr durch spärlich bewaldete Sümpfe und erkundet unterirdische Gewölbe in Louisiana, stapft duch verschneite Waldlandschaften in Russland, erforscht die steinige Küste Irlands, schlagt Euch durch gotische Bauten in der Vorhölle und stattet schließlich dem unwirklichen Totenreich einen Besuch ab. Im Gegensatz zum Vorgänger sind die Abschnitte trotz der enormen Größe recht linear aufgebaut: Meist erlegt Ihr an einer Stelle einen Zwischengegner, welcher einen Schalter bewacht. Mit dem Hebel öffnet Ihr anschließend eine weiterführende Tür, hinter der weitere Widersacher auf Euch warten und so fort. Habt Ihr Euch trotz allem in den Leveln verfranst, hilft ein Blick auf die neu integrierte Karte, welche Ihr gewöhnlich am Anfang eines Abschnittes findet.






















Ich denke nicht, dass der Stick die große Rolle gespielt hat. MArketingseitig waren Nintendo und vor allem Sony einfach viel stärker, die verkappte DC Werbekampagne haben die meisten dagegen eher belächelt. Der Arcade- und PC-Port-lastige Softwarekatalog war für die meisten wohl auch nicht die große Offenbarung, gerade in der Anfangszeit. Nicht zu vergessen ist aber auch, der DC hat sich eigentlich nicht so schlecht verkauft, Sega ging aber finanziell die Luft aus.
Der fehlende 2. Analogstick des DC-Controllers trug aber auch einen nicht unerheblichen Teil zum Untergang von Sega’s letztem Flaggschiff bei, das darf man nicht außer Acht lassen. Damals waren die Ego-Shooter immer mehr im Kommen und standen auch bei mir hoch in der Gunst. Und als das erste Medal of Honor mit der überaus gelungenen 2-Stick-Steuerung auf der PS1 erschien, konnte der DC spielerisch in der Richtung nicht mehr mithalten, obwohl die PS2 zu der Zeit (99) noch gar nicht mal da war.
@captain carot So haben leider viele reagiert!
Und ich erinnere mich noch sehr gut (und das verstehe ich bis heute nicht) dass viele Mitarbeiter sprich “Verkäufer” den Kunden in den Elektrofachgeschäften mitgeteilt haben: “Wartet lieber noch ein bisschen dann kommt die Playstation 2”! :/
Tja, Anti Aliasing beim DC war gut, beim reinen Detailgrad kam er relativ schnell nicht mehr hinterher.
Allerdings kam der DC auch ein Jahr früher zu einem extrem guten Preis.
Nach dem Saturn Debakel war ich selbst damals allerdings ziemlich unentschlossen. Als dann Ende 99 ein neuer, einigermaßen leistungsfähiger PC ins Haus kam war der DC wegen abwartender Haltung erstmal kein Thema mehr für mich.
@FirePhoenix `war echt megageil … hatte mir sogar die japanische Kiste (mit dem orangefarbigen Kringel) importieren lassen. Da war die PS2 noch in ganz weiter Ferne.
Virtua Fighter 3 tb … Blue Stinger… Sega Rally 2…. Powerstone….. lange bevor die PS ihre zweite Generation einläutete!
Schön war die Zeit, mit meiner Dreamy 🙂
Ahja… Resident Evil Code Veronica …. in Nostalgieschwelg 🙂
@ToMaTi
Jo, die Dreamcast Zeiten, die waren genial. War zu der Zeit die beste Konsole, vor allem bzgl. der Grafikqualität, besser als PS2.
@tomati
Ja, ich hatte damals immer mal beim Kumpel zugeschaut, wenn er es gezockt hatte und fand es da auch nicht so toll.
Später, wo ich dann auch eine PS 2 hatte konnte ich mich irgendwie auch nie zum Kauf durchringen. ?
Dafür freue mich aber schon riesig auf das Remaster vom Erstling, den fand ich damals nämlich auch richtig genial.
@zack1978 Hatte den ersten Teil auf Segas Dreamcast gezockt und es war wirklich gut. Den 2ten Teil war wie vorher schon erwähnt gar nicht mehr so dolle
Hab ich damals mangels PS2 nie gespielt.
Bei WEITEM nicht mehr so gut wie der Erstling!