Shinsekai: Into the Depths – im Test (Switch)

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Dass Capcom den Eindruck erweckt, nur noch Fortsetzungen oder Neuauflagen etablierter Blockbuster-Marken anzufertigen, ist nicht von der Hand zu weisen, aber verkehrt – ein paar komplett frische Titel bringen die Japaner doch ab und an hervor. Dazu zählt das Unterwasser-Abenteuer ­Shinsekai, das 2019 im Start-Aufgebot der Apple Arcade etwas unterging und nun auf der Switch hoffentlich mehr Aufmerksamkeit erhält.

Als letzter Überlebender der Menschheit taucht Ihr in unerforschte Gewässer hinab, denn von oben friert alles durch eine sich ausbreitende Eiszeit ein – auf dem Weg trefft Ihr rätselhafte Wesen und Spuren einer Kultur, die es zu erforschen gilt. Klingt nach dem Rezept für ein Metroid­vania? Ist Shinsekai auch ganz eindeutig, aber neben dem unverbrauchten Schauplatz, der hübsch in Szene gesetzt wird, erwarten Euch auch einige Kniffe, denen man sonst selten begegnet. So bewegt sich Euer Charakter in seinem schweren Tauchanzug eher gemächlich und Ihr müsst darauf achten, dass Euer Sauerstoff nicht ausgeht, den Ihr zum Atmen, aber auch für die Nutzung von Schwebedüsen für Anstiege und weite Sprünge braucht. Ihr sammelt Rohstoffe wie Pflanzen oder Überreste von Lebewesen, die Ihr mit einem Schraubschlüssel oder Harpunen abwehrt, um Luft oder Munition zu fertigen. Andere Mineralien wiederum verbessern die Leistung Eures Anzugs und steigern vor allem dessen Druckfestigkeit, damit Ihr immer weiter nach unten vordringen könnt. Anfangs fühlt sich vieles gewöhnungsbedürftig an, aber das legt sich schnell und die Neugierde darauf, was noch ­alles auftauchen wird, rückt in den ­Vordergrund: So bekommt Ihr etwa eine Helferdrohne zur Seite gestellt oder nutzt auch mal ein U-Boot.

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