Shiren the Wanderer: The Mystery Dungeon of Serpentcoil Island – im Test (Switch)

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Seite 1

Diesmal verschlägt es den mutigen Wanderer ­Shiren und seinen ­treuen Begleiter Koppa auf die ­titelgebende Insel, von der es heißt, sie beherberge einen wertvollen Schatz. Blöd nur, dass dieser sich im Bauch des Ungetüms Jakaku befindet. Dem Reichtum in den ersten Minuten bereits zum Greifen nah, bekommt Ihr eine ordentliche Tracht Prügel, um dann genre- und serientypisch bei null zu starten. Kenner der Serie fühlen sich ganz zu Hause, wenn sie aus dem Dorf treten, um den bedrohlichen Berg am Horizont in Angriff zu nehmen – den erklimmt Ihr nämlich wieder Ebene für Ebene. Jedes zufällig generierte Stockwerk wird rundenbasiert erkundet: Eure Feinde bewegen sich nur dann über die gerasterte ­Karte, wenn auch Ihr agiert. Eingangs mit nichts weiter als einem Reisbällchen bewaffnet, sammelt Ihr nicht nur Erfahrung, sondern auch nützliche Ausrüstung und Gegenstände. Deren bedachter Einsatz ist gerade in späteren Abschnitten von größter Bedeutung, um dem Tod gekonnt von der Schippe zu springen. Segnet Ihr doch das Zeitliche, geht alles von vorne los – was sich aber umso motivierender gestaltet, je vertrauter Ihr mit allen Systemen werdet. Der eine oder andere frus­trierende Bildschirmtod bleibt trotzdem nicht aus.

Dies macht Serpentcoil Island aber mit sinnvollen Neuerungen erträglich: Die Karte zeigt bereits belaufene Pfade an, in Notizen schlagt Ihr Infos zu Gegnern und Items nach. Belegt Tasten zum bequemen Einsatz häufiger Aktionen und wenn Ihr sterbt, bittet Ihr andere Spieler um Hilfe oder bietet sie selbst an. Nur der Stilwechsel von Pixel-Look zu 3D-Optik fällt unter Geschmackssache.

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