Sine Mora EX – im Test (PS4)

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Manche Spiele überdauern ihre Schöpfer. Das ungarische Studio ­Digital Reality verschwand 2013 von der Bildfläche. Die zusammen mit Grasshopper Manufacture ausgeknobelte Koproduktion Sine Mora lebt weiter und ist jetzt für PS4 und Xbox One auf Disc erhältlich, die Switch-Variante erscheint später.

Am Kern des Spiels haben Gyroscope Games, welche für die Umsetzung verantwortlich zeichnen, nichts geändert. Im Story- oder Arcade-Modus fliegt Ihr von links nach rechts durch schön gezeichnete Steampunk-Levels und ballert mit Primär- und Sekundärwaffen auf alles, was sich bewegt. Auf Knopfdruck verlangsamt Ihr begrenzt oft die Zeit, um Projektilen auszuweichen, im Arcade-Modus reflektiert Ihr alternativ Kugeln oder dreht die Zeit zurück. In puncto Kugeldichte pendelt das Spiel zwischen Bullet-Hell und traditionellen Shoot’em-Ups. In der Story unterbrechen vorspulbare Zwischensequenzen die Action, dafür geht’s im Arcade-Modus gleich auf den Schwierigkeitsstufen ”Herausfordernd” oder ”Schwer” los. Ständig sitzt Euch ein Zeitlimit im Nacken, welches Ihr durch Abschüsse aufstockt; bei einem Treffer müsst Ihr Waffen-Upgrades schnell wieder aufsammeln, bevor sie verschwinden. Neu in der EX-Fassung sind ein aufgesetzt wirkender Koop-Modus, in dem ein Spieler eine Drohne mit Rundumschuss steuert, sowie Versus-­Modi und ­Herausforderungslevels, englische Sprachausgabe und ein 16:9-Bildformat ohne die schwarzen Balken des Originals. Wer 2012 zugegriffen hat, für den lohnt sich die Investition kaum. Nichtsdestotrotz bekommt Ihr hier ein feines Shoot’em-Up, das mit High-Score-Listen und sehenswerten Bossen Könner wie Neulinge gleichermaßen motiviert.

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