Sinner: Sacrifice for Redemption – im Test (PS4)

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Ihr seid Adam. Ihr habt gesündigt. Jetzt müsst Ihr Buße tun. Und das auf eine gnadenlose Art. Euch erwarten sieben frei wählbare Bossgegner an ebenso vielen Steinstelen – und eine finale Herausforderung. Um überhaupt Zutritt zu den an die sieben Todsünden (Neid, Habgier, Völlerei etc.) angelehnten Feindbrocken zu erhalten, müsst Ihr jeweils ein Opfer bringen. Das bedeutet etwa, dass Ihr mit verminderter Lebenskraft und Ausdauer ins Duell geht, einen Großteil Eurer Vorräte (Heiltränke, Speere, Brandbomben, Feuermagie fürs Schwert) verliert oder Eure Heilkraft vermindert wird. Der sadistische Clou an der Sache: Habt Ihr ein Monster erlegt, nehmt Ihr die Debuffs mit in den nächsten Kampf! Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern wird Euer Alter Ego schrittweise degradiert statt aufgelevelt, die Duelle werden zwangsläufig immer kniffliger. Drei ”Vater unser” beten und dir wird vergeben? Nicht bei ­Sinner

Immerhin dürft Ihr taktisch vorgehen: Da Ihr die Reihenfolge der Bosskämpfe bestimmt, könnt Ihr auch die Abfolge der Opfer festlegen. Eure Ausdauer ist zum Beispiel ein wichtigerer Faktor als die Anzahl der Heiltränke, da sich Eure Lebensleiste langsam von selbst füllt. Entsprechend solltet Ihr den Ausdauer-Debuff eher ans Ende Eures Bußgangs stellen.

Davon abgesehen erinnert sehr vieles an die Souls-Serie: Die Gegnerpalette reicht von klein und flink bis riesig und schwerfällig – entsprechend müsst Ihr Eure Aktionen anpassen und Sprints, Ausweichrollen, Fern- sowie Nahkampfattacken klug einsetzen. Die Bosse überraschen mit vielfältigen Attacken und auch die von Abgründen begrenzte Kampf­arena kann Euch schon mal einen unerwarteten Tod bescheren.

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