Spec-Ops: The Line – im Test (PS3 / 360)

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Meinung

Tobias Kujawa meint: Zuerst wollte mich Spec Ops: The Line überhaupt nicht fesseln. Die reine Spielmechanik ist so standardmäßig, dass das Wüstenabenteuer in meiner “Langweilig, kenn ich schon”-Schublade zu versanden drohte. Doch irgendwann machte es Klick, die Themen wurden interessant, die Bilder schockierten und die Geschichte nahm Fahrt auf. Wer Geduld hat, wird zwischendurch und vor allem am Ende mit reichlich Sahne auf dem Shooter-Einheitsbrei belohnt. Doch es gibt auch genug Schwachpunkte: Die KI leistet sich Aussetzer, die Sprüche meines Charakters wiederholen sich viel zu oft und die eingestreuten Railshooter-Passagen sind dröge. Ein schlechtes Zeichen für die Intensität und Qualität der Gefechte: Oft dachte ich mir während der Schießereien “Bitte nicht noch eine Gegnerwelle”! Yager meint es zu gut bei der Feindeszahl und schlampt beim Feinschliff.

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Sinuhe
8. November 2016 16:31

Leider hat sich das Spiel laut Yager nicht so dolle verkauft. Das ist echt schade, denn das Spiel ist gut. Für Leute die mehr wert auf emotionale Auseinandersetzungen bei einem Shooter stehen ist das hier genau das Richtige. Ich hab lange auf genau diesen Anfang von einem Entwickler gewartet. Endlich kein Kriegsshooter sondern eben mehr Antikriegshooter. Geht das? Ich glaube Videospiel haben es da generell etwas schwerer als Filme. Aber wenn es Entwickler klug anstellen, dann glaube ich stecken da ungeahnte Möglichkeiten in unserem Lieblingsmedium, die locker die filmischen Möglichkeiten in die Tasche stecken können. Und in Ansätzen kann man es eben hier endlich sehen. Ich finde da kann man Yager gar nicht genug danken, dass sie sich so weit herangewagt haben. Für mich eines der wichtigsten Spiele in der PS360 Generation, eben weil es unangenehm ist. Hat man allerdings Probleme sich emotional von dem Spiel fangen zu lassen, dann gibt’s wahrscheinlich besser Shooter. Das ist dann Pech aber es kann natürlich nicht für jeden gleich funktionieren. Ich hoffe nur das das Beispiel von Yager schule macht und trotz der mäßigen Verkaufszahlen für Nachahmer sorgt. Vielleicht klappt es nächstes mal auch mit Shootermechanik.

ElCoyote
10. August 2012 23:10

Wie kann man das auch nur ansatzweise mit einem Ghost REcon FS vergleichnen? Ubisoft hat aus einem ehemals Taktikshooter quasi einen Railshooter gemacht, der nur noch von Inszenierung lebt.SOTL ist das Härteste und Fatalischste, was seit Shellshock in diesem Genre erschienen ist, und das ist gut so. Ich kann diese 08/15 gute Westler gg. pöse Ostmenschen/Islamisten nicht mehr sehen. Danke, Yager, gut gemacht.

Piotrik
3. August 2012 14:04

Die Levels sind derb schlauchig aber ansonsten ein echt guter Actiontitel für echte Soldaten-innen!

dajayjay
2. August 2012 20:31

Mich hat Spec-Ops positiv überrascht. Spielerisch teilweise wirklich ein Standard 3rd Person Shooter, aber die Story ist wirklich gut und packend. Das Spiel macht eine Sache richtig gut: es verherrlicht den Krieg nicht, sondern zeigt die hässlichen Seiten davon. Das habe ich dann doch wieder als innovativ empfunden, vor allem wenn man es mit “”amerika-fuck-yeah-wir-bombem-alles-kurz-und-klein”” Spielen wie CoD MW vergleicht.

Lofwyr
2. August 2012 16:30

Dieses Spiel ist mit das Beste was es storytechnisch im Shooterbereich gibt. Ich habe dieses Spiel stellenweise gehasst wegen den Entscheidungen die ich treffen musste. Stichwort Mörserszene gegen AC 130 Szene in MW1.

Max Snake
2. August 2012 12:06

@ Sawesome16 Du sprichst Nagel auf dem Kopf, so stand es im Test drauf, aber schön das solche Entwickler zeigen, das es auch anders geht.

Sawesome16
2. August 2012 11:59

Max Snake Die demo zeigt dir ein 0815 militär shooter,aber wenn du es spielst wirst du sehen das es ganz und gar nicht USA Dominates and we are the best ist.

Max Snake
2. August 2012 11:08

Bei der Demo hat sich Spec – Ops: The Line nach Gears of War an. Irgendwann leihe ich es aus.

2. August 2012 10:57

Ich habe SO:TL nicht bis zum Ende durchgehalten. Im Vergleich mit Shootern aus der letzten Zeit sieht das Spiel gegen “”Max Payne””, “”Binary Domain”” und vor allem das grandiose “”Future Sodier”” keinen Stich. Zugegeben Wüste ist nicht mein Lieblings-Setting und eine “”vielversprechende Story”” spielt beim Kauf eines Ego-Shooters nur eine untergeordnete Rolle für mich. Die Entscheidungen, die ich ab und an zu Treffen habe und deren Konsequenzen, wären in den zuvor genannten Spielen so etwas wie das Salz in der Suppe. Hier ist es das Salz in einen Topf voll Wasser.