Stacking – im Test (360)

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Überzeugte mit Costume Quest schon das erste von vier geplanten Download-Spielen aus Tim Brütal Legend Schafers Entwicklerschmiede Double Fine, setzt der zweite Titel vor allem inszenatorisch noch eins drauf: Stacking schickt Euch in eine ebenso liebevoll gestaltete wie eigenwillig charmante Welt, die ihresgleichen sucht und der man kleine Macken wie eine etwas träge Steuerung gerne verzeiht. Ihr schlüpft in die Rolle des kleinen Charlie Blackmore, dessen Geschwister vom bösen Baron entführt und zur Kinderarbeit gezwungen werden. Als Retter zieht Ihr los in eine teilweise aus Streichhölzern, Knöpfen und ähnlichen Haushaltsmitteln erbaute Umgebung, die perfekt das Ambiente eines Europa der 1930er-Jahre einfängt. Damit nicht genug, Euer Schützling ist ebenso wie der Rest der Bevölkerung eine Matrjoschka-Puppe – also ein Exemplar jener russischen Holzfiguren, die ineinander stapelbar sind. Anfangs dürft Ihr maximal vier Exemplare zusammenstecken, später kapert Ihr noch größere Zeitgenossen. Auf dieser Tätigkeit fußt das Spielprinzip, denn jede Figur besitzt eine spezielle Fähigkeit – vom lauten Rülpser (der die nähere Umgebung freiräumt) bis zum zackigen Kinnhaken –, die auf Knopfdruck ausgelöst wird.

Um Rätsel zu lösen, muss Charlie in größere Puppen hüpfen und jedes Problem mit der richtigen Aktion angehen. Damit dabei kein Frust aufkommt, hat Double Fine für jede Aufgabe mehrere Lösungswege vorgesehen sowie ein Hilfesystem eingebaut. So ist es kaum möglich, an einer Stelle hängen zu bleiben, dafür fällt die Hauptstory allerdings ziemlich kurz aus – wer nur dieser folgen will, sieht schnell das Ende. Habt Ihr dagegen Lust, mehr Zeit in der charmanten Stacking-Welt zu verbringen, stehen neben den unterschiedlichen Lösungsvarianten diverse humorvolle Nebenherausforderungen parat.

Toll in Szene gesetztes Knobel-Abenteuer, dem man gerne die Kürze der Story verzeiht

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound
ordinary_vanity
I, MANIAC
Anfänger (Level 3)
ordinary_vanity

Ich finde es echt gut, vor allem weil man (zumindest ich) schon etwas länger braucht, bis man alle Figuren und Lösungswege gefunden hat. Und der Humor ist natürlich göttlich ;)Wäre schön, wenn es noch mehr Spiel wie dieses hier gäbe!

SuperBrot007
I, MANIAC
Profi (Level 2)
SuperBrot007

also, ich weiß ja nicht.das review kommt ein bisschen spät oder?`

Dead Parrot
I, MANIAC
Intermediate (Level 1)
Dead Parrot

Das mit der “”8″” sieht ´n bißchen doof aus :)Ich habe Stacking geliebt, man muß aber auch wirklich sagen, dass es sehr sehr kurz ist, so fern man nicht den Elan hat sämtliche Lösungswege auszuprobieren und zu finden. Mit diesem Wissen hab ich mir aber Zeit gelassen und doch, ich sach ma, acht unglaublich nette Stunden damit verbracht.Kennt jemand das PC-Spiel “”In 80 Tagen um die Welt””?Hat mich total daran erinnert, da man da auch in einem Luftschiff, einem Zug und auf einem Boot im Viktorianischen Stil unterwegs ist.