Stray – im Test (PS5)

14
3663
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:,
USK:
Erschienen in:

Das unbeschwerte Streunerleben eines orangen Katers nimmt ein jähes Ende, als er von seinen Artgenossen getrennt wird und in ein düsteres Loch stürzt. Nach der Landung findet sich der Vierbeiner in einer verfallenen Zukunftsstadt wieder, die nur vermeintlich verlassen scheint. Bald entdeckt Ihr die kleine Flugdrohne B-12, die Euch fortan begleitet, und kurz darauf ein Slumviertel im ­Cyberpunk-Gammel-Look, wo sich menschenähnliche Roboter tummeln – darunter die ­”Outsider”, die wie Ihr das Ziel haben, die Außenwelt zu erreichen.

Stray versetzt Euch in die Rolle des Vierbeiners, entsprechend erkundet Ihr aus einer bodennahen Perspektive die Umgebungen und könnt agil klettern und springen. Auf einen ­Geschicklichkeitsfokus haben die Entwickler aber bewusst verzichtet: Streunt Ihr herum, wird an erreichbaren Kanten oder Vorsprüngen ein Symbol eingeblendet und Ihr hüpft auf Knopfdruck automatisch und ­sicher dorthin – das entpuppt sich mitunter als ein bisschen hakelig, funktioniert generell aber gut und vermeidet Fehlerfrust.

Denn Stray legt trotz einiger flotterer Passagen, bei denen Ihr etwa vor den Killer-Parasiten flüchten müsst, oder später eingestreuten Schleich-Situationen mehr Gewicht auf den Abenteuer-Aspekt. Viele Umgebungen sind eher linear angelegt und leiten Euch geschickt auf den vorgegebenen Weg, freieres Erkunden ist primär in den optisch mit Neon­farben und liebevollen Details gefüllten Stadtvierteln angesagt. Dort erwarten Euch in der Regel eine Reihe Mini-Missionen nach typischer Adventure-Bauart, bei denen Ihr etwa Einwohnern Gefallen tut und so die benötigen Hilfsmittel für einen anderen Auftrag ergattert. Dabei spielt B-12 eine partnerschaftliche Rolle, denn die Drohne übernimmt auf Knopfdruck Tätigkeiten wie das Aufheben und Bedienen von komplizierten Objekten oder die Kommunikation mit anderen Charakteren. Gelegentlich sind aber auch tierische Spezialitäten gefragt, wenn etwa eine Kiste vom Regal geschubst werden oder an einer Wand gekratzt werden soll.

So schnürt Stray ein gelungenes, wenn auch etwas kurz geratenes Paket, das erfolgreich auf den Kontrast zwischen einer realistisch in Szene gesetzten Katze und dem futuristischen Drum­herum setzt. Kurz vor Heftschluss wurde außerdem noch der Termin für eine verpackte PS5-Fassung verkündet: Die wird ab dem 20. September in heimischen Läden zu finden sein.

Zurück
Nächste
neuste älteste
Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

ja aber weitere 50h 100 katzenbäume einweihen und 200 grüne mäuse fangen wäre locker drin gewesen. da wär das spiel dann auch locker 80euro wert

out
I, MANIAC
out

Was heißt jetzt eigentlich kurz? Die Story alleine sollte laut Publisher rund 8 Stunden lang sein .Etwas länger wenn man sich den Sammelgegenständen widmet.

Finde ich für 30€ noch im Rahmen.

https://www.gamepro.de/artikel/stray-spielzeit,3382357.html

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

Gut wenn man bedenkt, wie klein vielleicht das Budget war ok… der Titel hat mich ja auch gut unterhalten (zu kurz war er dennoch).
Grafik wäre dennoch mehr möglich gewesen aber schlecht aussehen tut es natürlich auch nicht

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

weil die da nicht überleben würden

donkiekung
I, MANIAC
donkiekung

‘ne Katze in ist vollkommen uncool. Warum kein Pitbull?

Spacemoonkey
I, MANIAC
Spacemoonkey

finde eigentlich dass es bei der umgebung mit vielen aaa spielen locker mithalten kann. nur die übergänge bei einigen animationen hätten einige größere studios wohl flüssiger hingekriegt.
ich finds grafisch sogar beeindruckend

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

@supermario6819 Dir ist schon bewusst, dass das Spiel von einem kleinen Team entwickelt wurde, das gerade mal aus 17 Leuten besteht? Was erwartest du denn da, was die an Zeit und Geld noch zusätzlich investieren sollen? Du fandest die Grafik doch ziemlich gut. Nur weil sie die PS4 auch wuppt, ist sie plötzlich nicht mehr gut?
Auch bei AAA-Titeln, die für beide Gens erscheinen, sieht man bisher häufig keine besonders großen Unterschiede. Meistens gibt es lediglich eine höhere Auflösung, 60 fps und ein paar Grafikeffekte mehr bei den Current Gen Versionen im Vergleich zur Last Gen.
Zumal Stray ja sogar nur 30€ außerhalb von PS+ Extra kostet.

Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

@super-lopez

Ich habe dann gesehen das auf der PS5 mehr möglich sein müsste.Es läuft halt nur etwas flüssiger und die Lichteffekte sind etwas besser.

Sinuhe
I, MANIAC
Sinuhe

Ich bin gespannt, warte aber noch auf die retail Fassung. Und Spiele mit Katzen bekommen natürlich verdientermaßen immer eine Höhere Wertung als andere Spiele…

Super Lopez
I, MANIAC
Super Lopez

@supermario6819 Verstehe ich das richtig: Du fandest die Grafik gut, bis du die ebenfalls gut aussehende PS4-Fassung gesehen hast und fandest dann die Grafik nicht mehr gut!?

Supermario6819
I, MANIAC
Supermario6819

Ich fand auch die Grafik ziemlich gut bis ich dann die PS4 Version gespielt habe die kaum schlechter als die PS5 Version aussieht.Etwas kurz ist es auch und das Springen macht wenig Spaß und nervt nach einiger Zeit.Für mich ist es auch eine niedrige achtziger Wertung,

Bort1978
I, MANIAC
Bort1978

Also ich fand die Grafik schon ziemlich schick. Ist ja auch kein AAA-Titel. Ich hatte viel Spaß mit dem Spiel. Muss ja auch nicht immer nur Action sein. ?

Maverick
I, MANIAC
Maverick

Joa etwas mehr gameplay also abwechslung und halt zu kurz sowie dumme endsequenz.

Grafik fand ich für dass erste spiel von dem Entwickler gerade auf der ps5 sogar sehr beeindruckend, war für mich absolut in Ordnung.

Wertung finde ich auch dementsprechend etwas zu hoch, 80% wäre meine Vorstellung. Aber alles gut. Hoffe es kommt mal ein zweiter Teil.

Dirk von Riva
I, MANIAC
Dirk von Riva

War ein schönen Spielchen allerdings zu kurz geraten.
Grafik… da wäre sicherlich weitaus mehr gegangen finde ich