Stupid Invaders – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

Stephan Freundorfer meint: Gar nicht so dumm: Fans klassischer Point&Click-Adventures bekommen endlich wieder was zu tun. Dabei macht Stupid Invaders – auch ohne Konkurrenzdruck im dünn besiedelten Genre – eine gute Figur: Eine amüsante und zusammenhängende Story, originelle Cha­raktere, groteske Szenarien sowie eine hübsche Optik (die erheblich besser ist als die des TV-Vorbilds) laden zum fröhlichen Erkunden und Grübeln ein. Zusammen mit der hervorragenden, wenn auch nur englischen, Sprachausgabe und den vielen FMV-Sequenzen bekommt Ihr hier nicht nur ein Spiel, sondern auch einen vollwertigen Cartoon für Euer Geld. Doch trotz des abgedrehten (und für manche wohl nahe der Guten-Geschmack-Grenze dümpelnden) Humors sorgt Stupid Invaders auch für schlechte Laune: Einige Rätsel sind haarsträubend – beizeiten hilft keine Logik, sondern nur penibles Absuchen und Ausprobieren weiter. Die Schau­plätze sind zudem ziemlich kompakt geraten und trotz zwei GD-Roms ist der Umfang des Abenteuers, das noch dazu gen Ende etwas langweilig wird, dürftig. Adventure- und Cartoon-Freunde kommen dennoch voll auf ihre Kosten (und haben auch keine andere Wahl).

Urkomisches Grafik-Adventure alter Schule: Gelungene Handlung und Präsentation, aber kurz und etwas frustig.

Singleplayer74
Multiplayer
Grafik
Sound
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Max Snake
16. September 2020 15:59

Habt ich mit meine Schwester durchgezockt. War unterhaltsam.

Saldek
15. September 2020 21:31

Das sollte ich mal nachholen

FirePhoenix
15. September 2020 16:46

Ich fand’s ziemlich lustig. Kannte ich aber schon vom PC.