Subnautica – im Test (Xbox One)

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Im Weltraum zu überleben, ist inzwischen keine Kunst mehr, und auch düstere Wälder, wahlweise prähistorisch, gegenwärtig oder postapokalyp­tisch, stellen für Euch keine ­Herausforderung mehr dar? Dann wird es wohl Zeit, die Survival-Geschichte um ein neues Kapitel zu erweitern. Wie der Titel schon erahnen lässt, verschlägt es Euch bei Subnautica in die Fänge des Elements Wasser. Eigentlich solltet Ihr mit Eurem Raumschiff Aurora am Rande der Galaxie ein Phasentor errichten, doch anstatt neue Welten zu erforschen, werdet Ihr Opfer eines mysteriösen Energie-Impulses, der die Aurora über dem Wasserplaneten 4546B abstürzen lässt. Als einem der Wenigen gelingt es Euch, kurz vor dem Aufprall in eine Rettungskapsel zu steigen und auf der ziemlich nassen Oberfläche des Himmelskörpers zu stranden. Mit einer kleinen Grundausstattung, zu der neben einem funktionierenden Fabrikator zur Herstellung und Verarbeitung von Werkzeugen, Nahrungsmitteln und Ressourcen auch ein nützliches Tablet mit Sprachassisstent zählt, bastelt Ihr Euch zunächst einen Taucheranzug und geht auf Eure ersten Streifzüge in der farbenfrohen, faszinierenden Unterwasserwelt des Singleplayer-Abenteuers.

Sehr schnell taucht Ihr nicht nur audiovisuell, sondern auch atmosphärisch in eine völlig andere Welt ab. Wo Euch im flachen Wasser noch bunte Fischschwärme, außerirdische Seetiere und Korallenriffe verzaubern, dringt Ihr mit zunehmender Tiefe immer weiter in fluoreszierende Gräben, Vulkanlandschaften, Höhlen und die Geschichte von Subnautica ein. Versunkene Wracks locken mit zahllosen Fundstücken und Ausrüstung, deren Baupläne Ihr Euch via Scan organisiert, um sie anschließend, die nötigen Materialien und einen entsprechend hochwertigen Fabrikator vorausgesetzt, selbst herzustellen. Die Motivation, immer neue, bessere Gegenstände wie etwa das U-Boot ”Seemotte” oder einen Roboter-Anzug zu basteln, steigt parallel zum geweckten Forscher- und Entdeckerdrang, der sich automatisch durch die stimmungsvolle Welt und ihre Vielfalt regt. ”Sammeln, craften und die Basis ausbauen, bis der Taucherarzt kommt”, lautet die Devise! Dabei solltet Ihr allerdings nie die Survival-Komponente vergessen, denn neben Hunger, Durst und chronischem Sauerstoffmangel (den Ihr dank diverser Upgrades deutlich reduzieren könnt) machen Euch auch Strahlung und gefährliche Kreaturen wie exotische Raubfische oder der Ghost ­Reaper das Leben schwer. Die ­tolle ­akustische Inszenierung mit ­ihren fantasievollen Umgebungsgeräuschen und dem herrlich ­stimmigen Soundtrack gibt den finalen Anstoß für einen wortwörtlichen Tiefenrausch mit Subnautica.

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