Summoner 2 – im Klassik-Test (PS2)

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Herrscherin Maia steht unter Druck: Weil Volk und Priesterschaft sie für die Inkarnation der gu­ten Göttin Laharah halten, soll die blutjunge Königin eine Prophezeiung erfüllen – leider wissen weder Berater noch Geistliche, was es mit der ominösen Weissagung wirklich auf sich hat. Also zieht der amazonen­hafte Wildfang höchstpersönlich aus, um eifersüchtigen Usurpatoren die Stirn zu bieten, räuberische Piraten in ihre Schranken zu weisen und Monsterhorte auszuräuchern.

Damit aufmüpfiges Diebesgesindel und ähnlich fiese Gestalten kein Oberwasser bekommen, verwandelt sich Euer kurvenreiches Alter Ego auf Menü-Kommando in eine tonnenschwere blutgierige Kampfmaschine, schuppiges Reptil, Schwebe-Schwert oder Alien-Groteske – ganz im Gegensatz zu Summoner-Vorgänger Joseph, denn der mutierte nicht selber zum Dämon, sondern rief den übernatürlichen Beistand nur herbei. Als brutale Bestie habt Ihr mit den meis­ten Gegnern leichtes Spiel: Selbst die Alien-artigen ”Unsichtbaren” legen sich nur ungerne mit Maias monströsen Alter Egos an.

Aber auch sonst hat die verführerische Königin jede Menge Kampfkraft unter dem roten Pony: Denn anstatt wie im ersten Teil zum Zuschauer degradiert zu werden und nur gelegentlich in den Kampf einzugreifen, dürft Ihr Euch ab sofort in Action-inspirierter Haudrauf-Manier über die gegnerische Meute hermachen. Zwar entscheiden nach wie vor unterschiedliche Kampffertigkeiten und die Charakter-Statistik, ob und wie stark Eure Kämpfer treffen – aber reingehauen, abgeschossen und losgezaubert wird in Echtzeit. Schwert, Armbrust, Axt oder Keule raus, und schon stürzt Ihr Euch in die Schlacht – ein manchmal schon fast zu dichtes Getümmel, das durch den Zelda-typischen Feind-Select allerdings angenehm entschärft wird. Mit den Schultertasten wechselt Ihr den aktiven Gegner – alle künftigen Angriffe, ob magischer oder natürlicher Art, gelten nur noch dem Opfer Eurer Wahl. Eure Mitstreiter sorgen derweil für sich selber und metzeln auf eigene KI-Faust. Ob die Kollegen dabei ohne Rücksicht auf Verlust drauflos ha­cken, sich vornehm im Hintergrund halten, aus sicherer Distanz Armbrustbolzen in den Pulk schießen oder lädierte Freunde mit Heilzaubern flicken, entscheidet Ihr vor der Schlacht – einfach und sicher per Menü, indem Ihr aus einer Liste von unterschiedlichen Verhaltensmustern das angenehmste wählt.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Da gab es einen Nachfolger von? Der Erstling war ja leider miserabel programmiert, hätte ich daher nicht erwartet.

MadMacs
I, MANIAC
Maniac (Mark II)
MadMacs

In meinem Freundeskreis war ich der Einzige, der es gemocht hat.

belborn
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Maniac (Mark II)
belborn

Das 1.Teil war noch ein unspielbares Geruckel und Geflacker auf der PS2 was ich so noch nicht erlebt habe,aber Teil 2 hab ich angenehm in Erinnerung.War leider kein Erfolg somit war die Serie beerdigt.