The Dark Pictures: Switchback VR – im Test (PS VR2)

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Die Geschichte wiederholt sich: Im Start-Sortiment zu Sonys erster VR-­Brille tummelte sich 2016 mit Until Dawn: Rush of Blood ein Mix aus Lightgun-Shooter-Ahne und Geis­terbahn, der auf Motiven des vorhergehenden ”richtigen” Horror-Abenteuers fußte und wie dieser von Supermassive Games entwickelt wurde. Sieben Jahre später geht es ganz ähnlich weiter, wenn auch mit nicht ganz identischen Voraussetzungen: Zum einen bedient sich The Dark Pictures: Switchback VR für die meisten Schauplätze und Feinde diesmal bei gleich vier Titeln (der ersten Staffel der Anthologie), zum anderen agieren die Macher nun auch zugleich als Publisher, ohne ­Bandai Namco ins Boot zu holen.

Im Spiel selbst sind solche Details aber zweitrangig und es entfaltet sich – falls Ihr Rush of Blood kennt – ein Gefühl der Vertrautheit, denn wirklich viel hat sich an dessen Konzept nicht geändert. Wieder warten im Rahmen einer (belanglosen) Minimal-Handlung ohne echten Bezug zu den Vorlagen zehn Fahrten in Geisterbahnen auf Euch: Ihr sitzt in einem Vehikel, das automatisch auf Schienen durch die Szenarien rollt oder auch mal stoppt und habt meistens zwei Wummen in der Hand, mit denen alle möglichen Gegner oder Bonusgegenstände weggeballert werden sollen. Munitionssorgen habt Ihr mit den Standardpistolen keine und Nachladen geschieht im Handumdrehen, hin und wieder erhaltet Ihr aus Kisten dickere Kaliber oder Spezialwummen: Taser etwa braucht Ihr zum Aktivieren von Schaltern oder elektronischen Geräten, während UV-Licht verrät, wo genau ein Gegenstand getroffen werden sollte. Flexibilität ist dabei nicht angesagt, Zubehör oder andere Gimmicks werden vereinzelt und nur an dafür vorgesehen Stellen eingestreut: Das auf Augenerkennung basierende Gimmick, dass sich Feinde bewegen, falls Ihr blinzelt, erlebt Ihr lediglich in drei kurzen Passagen. Schreckmomente und Bosse fallen überwiegend konventionell aus, immerhin gibt es bei der Hälfte der Fahrten einige Verzweigungen, die zum mehr­fachen Spielen verlocken sollen – ansons­ten hält sich Switchback VR sehr an etablierte Pfade.

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