The Death and Return of Superman – im Klassik-Test (SNES)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Langsam werden die DC- und Marvel-Fans sauer. Maximum Carnage war unbefriedigend, Hulk zu monoton, und nun klatscht Sunsoft nach dem mißlungenen Mega-Drive-Superman eine noch lieblosere Nintendo-Variante auf den Markt. Ohne große Motivation prügelt sich Euer schwach animiertes Heldensprite durch grafikarme Levels a la Final Fight. Der Sound piept gelangweilt vor sich hin. Warum Superman von normalen Straßenpunks unter starkem Energieabzug den Kiefer poliert bekommt und seine Superkräfte nur minimale Auswirkungen haben, bleibt wohl für immer Sunsofts Geheimnis. Daß das Leveldesign aus den dunklen 80ern stammt, unterstreicht die These, daß Sunsoft auf einen dicken Lizenz-Deal mit einem dünnen Spielprinzip reagiert. Dank dieser Vor­gehensweise bleibt Superman trotz digitaler Wiedergeburt eine spielerische Leiche.

Fader Final-Fight-Clone mit verpatzter
Ballereinlage um den bekannten Super­helden. Eine Beleidigung für alle DC-Fans.

Singleplayer47
Multiplayer
Grafik
Sound
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Lando
28. Dezember 2017 20:23

Ich fand das Spiel echt okay. Sicher kein Top-Titel wie Streets of Rage und Final Fight, aber für eine schnelle Runde Hirn-aus-und-prügeln ganz unterhaltsam. 🙂