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In der Solo-Kampagne schlagt Ihr Euch durch zwölf Aufträge, die weitgehend linear ablaufen. In der Regel verlangt Euer Einsatzbefehl, ein bestimmtes Ziel zu erobern. Auf dem Weg dahin legt Ihr Nazi-Lager lahm und erobert Stellungen, die Euch handfeste Vorteile bringen. Denn nur wenn Ihr Fuhrpark, Sendemast und Arsenal befehligt, könnt Ihr die mächtigeren Utensilien der ‘Zerstörung auf Kommando’ anfordern. Hinter dem Begriff verbirgt sich eine Sofort-Bestellmöglichkeit für Ersatzsoldaten, Geschützstellungen, Luftschläge sowie Panzer oder Raketenwagen, die sichtlich von ”Mercenaries” inspiriert wurde: Per Y-Taste ruft Ihr jederzeit ein Menü auf, in dem Ihr Nachschub ordert, der sofort mittels Fallschirmabwurf geliefert wird. Dazu braucht Ihr jedoch ‘Feldeinheiten‘ – diese virtuelle Zahlungseinheit erhaltet Ihr durch das Eliminieren von Feinden und das Erfüllen der Teilaufträge.
Habt Ihr genug vom Einzelkämpfer-Dasein, schnappt Ihr Euch Mitstreiter und geht die Mehrspieler-Varianten an. Die Kampagne kann auf Wunsch kooperativ via Splitscreen oder über Xbox Live gespielt werden. Richtig rund geht es, wenn Ihr bis zu acht Alliierte oder Achsen-Krieger auf dem Dutzend dafür vorgesehener Einsatzgebiete versammelt. Dann stehen klassische Deathmatches und Zerstörungsorgien an oder Ihr kämpft um den ‘strategischen Sieg‘, bei dem Ihr gegnerische Stellungen erobert, um dem Feind so ‘Kommandopunkte‘ abzuziehen. Achtet darauf, die eigenen Stützpunkte nicht zu vernachlässigen, denn die Kontrahenten versuchen natürlich das Gleiche. Erfreulich für deutsche Weltkriegs-Teilnehmer: Die lokale Fassung wurde aus rechtlichen Gründen zwar von Nazi-Symbolik und zu freizügiger Gewaltdarstellung befreit, trotzdem sind im Gegensatz zu Call of Duty 2 oder Quake 4 weltweite Einsätze möglich.








