The Town of Light – im Test (PS4 / Xbox One)

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Kein Schockgrusel à la Resident Evil 7 oder Outlast, sondern ein beklemmendes Patientenporträt erwartet Euch in The Town of Light. Ihr erkundet in Ego-Sicht die verlassene, bereits im Verfall befindliche und mit vielen ­Graffitis verzierte Nervenheilanstalt des Toskana-Städchens Volterra – und erlebt (vermutlich nur ansatz­weise), wie schrecklich ein Aufenthalt in den 1940ern gewesen sein muss. Es geht um die 16-jährige Renèe, die dort eingeliefert und wie viele ­andere Spielball der Einschätzungen der Ärzteschaft wird: Im Angesicht der chronischen personellen ­Unterversorgung der Kriegs­jahre werden Patienten falsch oder unzureichend behandelt, weggesperrt oder fixiert und gleichzeitig von der Außenwelt abgeschnitten, ihre Besitztümer verwahrt, Briefe an die beziehungsweise von der Verwandtschaft einbehalten.

The Town of Light erzählt meist ruhig und bedächtig, drückt erfreulicherweise selten auf die Tränendrüse, klammert Schreckliches aber nicht aus – sexuelle Übergriffe, unsachgemäße medizinische Versorgung, Verzweiflung, Nacktheit, Schutzlosigkeit werden thematisiert und gezeigt. In spielerischer Hinsicht ist der Titel überaus bieder – rechnet mit einem linearen Adventure ohne größere Denkaufgaben.

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