Top Gear Rally – im Klassik-Test (N64)

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Profis schenken sich Übungs-Kin­kerlitzchen und fahren gleich in der ”großen” Saisonver­an­staltung los. Damit Ihr von Position 20 (Ihr startet immer als Schlußlicht des Feldes!) den Weg an die Spitze schafft, bastelt Ihr vor dem Rennen an den wichtigsten Ein­stellungen Eures Wagens. Ihr baut ein ­manuelles oder ein Auto­matik- Getriebe ein, zieht einen von drei Reifentypen auf (Drift, Normal, Regen­) und legt den Härtegrad der Stoßdämpfer fest. Die Intensität der Analog­steuerung wird ebenfalls in drei Stufen eingestellt. Einmal gestartet, wählt Ihr mit den ”C”-Knöpfen die Ansicht von hinten oder aus dem Cockpit: Mit eingeblendeter Motorhaube habt Ihr einen Rückspiegel, um Gegner beim Überholversuch zu blocken. Ohne sichtbare Blech­schnauze werden Euch statt des Spiegels Zeit- und Run­dendaten angezeigt.

Im harten Rally-Geschäft zählt dann nur noch noch eins: Driften, was das Zeug hält! Pausenlos am Limit, schlängelt Ihr Euch durch unwegsame Küsten­ser­pen­tinen, düst durch sandige Canyons und poltert über hügelige Gebirgspässe. Gefährlich wird’s bei unübersichtlichen Felsbegrenzungen. Schlittert Ihr nämlich aufgrund mangelnder Bodenhaftung aus der Kurve, hängt Ihr mit starker Nei­gung am Ge­stein und versucht, durch wohl­dosiertes Einlenken zeitraubendes Um­kippen des Fahrzeugs zu vermeiden. Donnert Ihr frontal in eine Bande, fliegt Euer Bolide meterhoch durch die Luft – solch spektakuläre Ausrutscher werfen Euch weit zurück. Um Fahrfehler wieder auszugleichen, sucht Ihr nach Ab­kür­zungen: Meist macht Ihr durch versiertes Manövrieren auf versteckten Trampel­pfaden einige Plätze gut, ansonsten überholt Ihr die rasante CPU-Meute durch millimetergenaues Vor­bei­driften ­in der Kurve.

Mit dem vibrierenden ”Rumble”-Pack (wird direkt vor dem Rennen eingestöpselt) kommt zusätzlich authentisches Schotter-Ambiente auf. Nach dem Ziel­einlauf betrachtet Ihr eine Wieder­holung und studiert die noch be­nötigten Punkte für die Liga-Quali­fikation.

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Spacemoonkey
4. März 2019 12:53

fand das fahrverhalten nicht schlecht und die spiegelnden pfützen sahen toll aus.

aber world driver championship war die klare nr1 auf der konsole

Max @ home
4. März 2019 9:17

Rennspiele mit Autos hatten auf dem N64 anfangs ihre Startschwierigkeiten. Später sind ja einige ordentliche Vertreter erschienen. Ansonsten hatte das N64 aber von Beginn an eine Reihe wirklich guter Racer – da aber halt eben eher im Fun-, SciFi- und Sportbereich.

“Top Gear Rally” war sicherlich kein absolutes Highlight, aber die bereits in den Kommentaren angesprochene Driftmechanik hat richtig Spaß gemacht. Für ein Rennspiel der N64-Anfangszeit fand ich das schon richtig gut – zumal es meiner Meinung nach auch besser war als sein direkter Nachfolger.

Lincoln_Hawk
3. März 2019 18:40

Rennspiele waren nicht gerade das Zuhause fürs n64 natürlich die fun Racer
Aber ernsthafte alternativen waren sehr rar..
Ich besaß auch erst ein n64 mit 9 spielen aber ich konnte der playstation irgendwann nicht mehr widerstehen mit Colin mc ray,gran Turismo uvm
War ich an Bord
Das n64 hab ich dann verkauft.
Es war nicht schlecht aber
….seit dem hab ich nur playstation und wie man sieht nicht viel mit verkehrt gemacht

HIMitsu
3. März 2019 2:45

Das einzige realistische Rennspiel, mit dem ich Spaß hatte (selbst bei Gran tourismo war ich nur am Gähnen). Stimme da Ghostdog zu, die Strecken mit ihren verschiedenen Jahreszeiten und vor allem Abkürzungen machten Spaß.

ghostdog83
2. März 2019 11:42

War damals ein Weihnachtsgeschenk gewesen. 🙂

“die diesig-monotone Polygon-Ödnis ”

Für mich war das Spiel in sich stimmig. Die Strecken besaßen ihre eigene Note. Besonders die Küstenstrecke hat es mir damals angetant. Mit Freunden wurde auch fleißig am Fuhrpark lackiert. 😀

Maverick
2. März 2019 11:39

Top Gear war schon gut, dass driften hat mir richtig Spaß gemacht.

2. März 2019 11:25

Diddy Kong Racing, Mario Kart 64, Extreme G, F-Zero, den Star Wars Racer und Wave Race müssten die einzigen Rennspiele gewesen sein, die ich auf dem N64 gespielt habe.
Ansonsten fand ich da die Playstation in Sachen Rennspiele besser bestückt.
Für den Saturn hatte ich sogar nur Daytona USA und Sega Rally.