Turok 3: Shadow of Oblivion – im Klassik-Test (N64)

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Wegen der unterschiedlichen Fähigkeiten beider Charaktere ergibt sich zwar jeweils ein anderer Lösungsweg, Story und Levelreihenfolge sind jedoch identisch.

Insgesamt fünf Welten stehen auf dem Jagdprogramm. Bevor Ihr Oblivion in seinem Hightech-Hauptquartier stellt, durchstreift ihr eine urbane Zukunftsmetropole inklusive zombiefizierter Bewohner, kämpft Euch durch eine (fast) verlassene Militärbasis und werdet in einer Art intergalaktischer Müllhalde vom Abschaum des Universums bedroht. Kenner des ersten Teils freuen sich über einen Abstecher ins ‘Lost Land’: Hier wandelt Ihr kurzzeitig auf den Original-Pfaden des Ur-Turok. Wie ihre Umwelt haben sich auch die Gegner seit dem ersten Indianer-Auftritt verändert. Auf die klassischen Dinosaurier trefft Ihr selten, Oblivions Gefolgschaft besteht haupt­sächlich aus Schwert-schwingenden Aliens, menschlichen Soldaten und Voodoopriestern sowie ekelhaften Monstermutationen jeder Art und Größe. Am Ende einer Welt erwartet Euch der obligatorische Zwischengegner. Bei den Waffen habt Ihr es hauptsächlich mit alten Bekannten zu tun: Vom Jagdmesser und Standard-Flitzebogen über Schrotflinte und Granatwerfer sind die meisten Utensilien aus den Vorgängern bekannt. Jede Waffe lässt­ sich Charakter-individuell aufrüsten; vorausgesetzt, Ihr findet das entsprechende Upgrade.

So wird aus dem einfachen Sturmgewehr bei Danielle die patronenfressende ‘Firestorm Cannon’, während Joseph ein praktisches Scharfschützengewehr mit Zoomfunktion erhält. Neu im Arsenal ist die dämonische Vampire-Gun. Einmal im Gegner festgebissen, saugt sie diesem kontinuierlich das Blut aus. Ergebnis: Das bemitleidenswerte Opfer schrumpelt vor Euren Augen zusammen, während Ihr dank unfreiwilliger Blutspende frisch gestärkt in den nächsten Kampf zieht. Neben Munition und Medipaks solltet Ihr Eure Augen vor allem nach den nützlichen ‘Life Force’-Symbolen aufhalten. Dienten die goldenen Rauten in den ersten Turok-Teilen noch dem Extraleben-Scheffeln, erhaltet Ihr nun für 100 Stück dauerhaft zehn Gesundheitspunkte mehr. Zu Beginn umfasst Euer Energiebalken 100 Punkte, pro Level sind die gleiche Zahl Life Forces versteckt: Fleißige Sucher dürfen sich zum Schluss also über maximal 150 Lebenspunkte freuen. Einzelne Leben gibt es ebenfalls nicht mehr. Wenn Ihr sterbt, dürft Ihr beliebig oft beim letzten Rücksetzpunkt neu starten.

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Max Snake
1. Mai 2026 18:20

Irgendwie spielt Turok 3 aus heutigen Sicht etwas besser, auch wenn mit aktuellen Titeln schwer hat.

Revolver_Ocelot
24. Mai 2020 14:51

Turok 1 und 2 habe ich ja bereits in meiner Sammlung und finde ich sie auch noch recht gelungen. Ganz besonders Teil 2. Teil 3 solte ich auch mal in meine N64 Sammlung aufnehmen.

Weiß eigentlich jemand ob die deutsche Version wieder mal geschnitten ist?

Muten-Roshi
11. April 2020 0:14

Joa …aber Cod gefällt mir einfach nicht.Ich hab sogar einen Teil , ich glaub Black Ops 3 ist das wo man auch gegen Roboter kämpft…naja.

10. April 2020 18:50

Ein Spiel dieser Art wo man einfach offline Deathmatch gegen Bots spielen kann hätte ich auch mal wieder gerne.

Sämtliche CoD haben das.

Sonicfreak
10. April 2020 18:12

Ich hab sir alle 3 in der Sammlung. Nur Rage Wars hab ich nicht. Turok 3 hab ich bis heute nie durch gespielt. War damals eher abgeschreckt und dachte, der Teil taugt nichts mehr. Habs dann aber irgendwann mal gespielt und gemerkt, dass es auch wieder irgendwie gut ist.

Muten-Roshi
10. April 2020 12:41

Den 2ten Teil habe ich rauf und runter gespielt weil ich keinen Computer mit Unreal Tournament hatte.Ein Spiel dieser Art wo man einfach offline Deathmatch gegen Bots spielen kann hätte ich auch mal wieder gerne.

captain carot
10. April 2020 12:24

Das hab ich tatsächlich erst 2003 gespielt. Es wirkte ein bisschen wie der Versuch, Turok mit Half Life zu kombinieren, was ich da nicht mehr wirklich rund oder zeitgemäß fand. Allerdings hatte es eigentlich ein üppiges Multiplayer Angebot.

10. April 2020 10:06

Seit dem 2ten Turok-Teil war für mich Schluss!

ChrisKong
10. April 2020 9:35

Danke Turok!

HIMitsu
10. April 2020 5:13

Fand den auch ganz gut, wobei der Erste den größten Impact hatte und die bessere Atmosphäre. Vom 2er war ich ein wenig enttäuscht, weiß aber nicht mehr genau wieso.

Lincoln_Hawk
9. April 2020 22:33

Teil 1 habe ich auf dem n64 durchgespielt
Teil 2 schon nicht mehr da hatte Sony mich schon zu sich rübergezogen derzeit

Eydrian
9. April 2020 22:03

Trotz des späten Release (die Playstation hatte längst Einzug erhalten) habe ich den 3. Teil schon damals gezockt. Eines vorweg: @zack1978 bitte unbedingt nachholen. Der für mich beste Teil der Reihe mit grandios ausbalanciertem Schwierigkeitsgrad und – für damalige Verhältnisse – fantastischem „Gameflow“. ❤️

Ich hoffe so sehr, dass auch Teil 3 ein Remaster bekommt – im Idealfall wieder physisch via „Limited Run“.

Es wandert demnächst in meine N64 Retro-Sammlung. Exemplare im sehr guten Zustand beginnen immerhin erst bei 50,00€…

greenwade
9. April 2020 19:04

der gegener da im screenshot sieht aus wie ein grafikfehler. ?

9. April 2020 18:13

@sir-lancelot
An den Multiplayer Teil kann ich mich auch noch erinnern, den hatte ich mal aus der Videothek ausgeliehen.
Den Teil hier kann ich auch nicht einordnen.

9. April 2020 18:09

Hab jetzt auch mal kurz reingeschaut, wirkt auf mich aber irgendwie gar nicht nach Turok.
Aber interessant.

9. April 2020 18:08

Ich wusste bis vor kurzem nicht mal, dass dieses Spiel existiert. Dachte Teil 3 wäre immer dieser Multiplayer Ableger gewesen.

ghostdog83
9. April 2020 17:58

Nach Teil 2 war bei mir auch Schluss.

Aus neugier habe ich mal reingeschaut. Technisch für das N64 ziemlich beeindruckend (minus PC Auflösung):
https://m.youtube.com/watch?v=zpVHFO5zzkM

9. April 2020 17:44

Die ersten beiden Teile hatte ich damals geliebt, Teil 3 habe ich aber aus irgendeinem Grund nie gespielt.
Vielleicht kommt ja wie von den Vorgängern auch noch ein Remaster raus, da könnte ich dann meine Bildungslücke schließen.