Turok: Legenden des verlorenen Landes – im Klassik-Test (N64)

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Meinung & Wertung

Oliver Schultes meint: Ein Konsolenspiel mit Schwerpunkt auf Multiplayer-Duellen? Kann das gut gehen? Es kann! Was das Team um David Dienstbier optisch aus dem N64 herauskitzelt, ist beeindruckend: Die Mehrspieler-Gefechte laufen sogar zu viert ausreichend flüssig ab – die wenigen Ruckler in den aufwendigen 3D-Räumen kann ich locker verschmerzen. Was Turok aber so richtig spannend macht, ist die Kombination aus durchdachtem Level-Design, durchschlagenden Waffen und vielen Spielmodi. Es bringt – Gewaltdiskussionen hin oder her – einfach Spaß, dem Kumpel in Alien-Gestalt aufzulauern und mit einer vierfachen Schrotgewehrsalve von den Beinen zu holen. Im Einspieler-Modus flaut meine Begeisterung zwar etwas ab, aber durch die unzähligen freispielbaren Extras bleibt man auch hier einige Zeit bei der Stange.

Ulrich Steppberger meint: Als Solo-Spieler kann ich diesem Turok nicht allzuviel abgewinnen: Die bewährte Steuerung ist zwar wie immer tadellos, auch die gegnerischen Bots verhalten sich schlau genug, um ernsthafte Gegner darzustellen. Trotzdem fehlt der letzte Kick, zumal die Grafik nicht detailreicher ausfällt als in den Mehrspieler-Gefechten. Diese wiederum können begeistern: Die schnelle, hochauflösende Optik sieht edel aus, hier kommt das schlichtere Design der Arenen positiv zur Wirkung. Ihr verliert selten die Übersicht und irrt nicht langwierig herum, bis Ihr endlich wieder auf ein Opfer trefft. Prima sind die besonderen Spielmodi und Waffendetails, die das Gemetzel zusätzlich aufpeppen: Ob Koope­ra­tionsmodus oder heimtückische Spezialfunktionen der Wummen, bei Turok wird abwechslungsreich geballert.

Effektgeladene 3D-Multiplayer-Hatz mit massig Arenen und coolen Waffen. Alleine auf Dauer öde, im Mehrspieler-Modus ein Hit!

Singleplayer81
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