Vane – im Test (PS4)

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Meinung

Matthias Schmid meint: ”Thank YOU for ­creating”, möchte ich den Entwicklern nach dem finalen ”Thank you for playing” entgegnen. Ich an ihrer Stelle wäre wahnsinnig stolz auf mein Werk. Allen Bugs (die dringend per Patch behoben gehören), den Rucklern (die das Spielgefühl aber kaum stören), dem unkomfortablen Speichersystem (warum keine Checkpoints?) und der teils unbeholfenen Kamera (ich möchte nicht die Wand von innen sehen!) zum Trotz schufen sie ein Stück Software, das mich audiovisuell beeindruckt und drei Stunden lang in einen unvergesslichen Fiebertraum entführt. Das Design der Spielwelt mit den mal wabernden, mal zerklüfteten, mal zuckenden Oberflächen, die malerischen Ruinen, die kataklystischen Stürme und die generelle Ästhetik ergeben ein Gesamtbild, das Vergleiche mit den spektakulärsten ­(Indie-)Games der letzten Jahre nicht scheuen muss. Obwohl auch mich der zähe Spielfluss mitunter nervte – ähnlich wie bei The Last Guardian –, ­haben mich auch die spielerischen Elemente gut unterhalten: das Herumfliegen, das Suchen von interaktiven Objekten, die kleinen Knobeleien. Ich möchte Vane auf keinen Fall missen – und lege es jedem ans Herz, der (wie ich) Abzû, Bound, Ico oder auch Inside liebt.

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SxyxS
7. März 2019 19:02

Da es aktuell im Angebot ist habe ich es mal mitgenommen auch wenn die Wertungen im psn store auf nichts gutes schliessen lassen u Herr Schmid dem Genre des isolierten Minimalismus zu sehr verfallen ist.
Mal gucken ob man nach 3 Stunden froh ist dass es vorüber ist oder sich ärgert weil so kurz.

John Spartan
7. März 2019 17:49

Für Fans von Abzû, so so. Dann werde ich mir das Spiel wohl kaufen müssen 😀