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Wer schon seine ersten Schlachten für die menschlichen Verteidiger Azeroths ausgetragen und sich mit der Spielmechanik vertraut gemacht hat, kann sich im Startmenü auf die Seite der orkischen Eroberer schlagen: Die scharfzahnigen Monstren locken mit abwechslungsreichem Charakterdesign und skurriler Ausstattung, allerdings sind Stärken und Schwächen der vierschrötigen Krea-turen in den ersten Feldzügen schwerer abzuschätzen als die ausgewogeneren Verteidigungsstreitkräfte. Einheiten-Struktur und Ressourcen sind zwar unterschiedlich, trotzdem schuftet man sich auf beiden Seiten für die gleichen Ziele Schwielen an die Hände: Anstatt Eure Mannen direkt ins Gemetzel zu schicken und über verqueren Angriffsstrategien zu grübeln, baut Ihr zunächst Eure Basis aus.
Ohne Ressourcen sind auch clever geplante Feldzüge zum Scheitern verurteilt: Gebäude wie Rathaus, Sägewerk, Bleigießerei oder Gehöfte sind das Fundament Eures Imperiums – nur mit den nötigen Rohstoffen stellt Ihr eine ausbalancierte Armee auf die Beine und rüstet Eure Elfenschützen mit gehärteten Pfeilen. Wer seine Einheiten mit Truppentransportern im Feindesland einschiffen oder gegnerische Festungen mit schweren Ballista bombardieren will, muß Arbeiter für den Bau einer Bleigießerei abstellen. Steht das Gebäude erst an Eurer sturmgepeitschten Küste, beginnt die Rohstoff-Förderung: Ohne Öl können die Zwergenschmiede weder das Feuer in ihren Essen entfachen noch Bauteile für Eure Schlachtpläne liefern. Das nächste Element in der Versorgungskette ist also ein Hafen: Erst wenn Eure Bauspezialisten auf Holzstegen und Pfählen Anlegestellen gebaut haben, könnt Ihr in die Schiffahrt einsteigen: Noch wichtiger als kanonenbestückte Zerstörer und Truppentransporter sind Öltanker. Die hölzernen Ozeanriesen durchkämmen Azeroths Meere nach Ölvorkommen (an der dunkleren Wassertönung erkennbar), rammen Bohrer in den Meeresboden und versorgen Euer Heer mit schwarzem Gold – für moderne Kriegsmaschinerie unerläßlich.
Dümpeln in Eurem Hafen nach fleißigem Werftbau schlanke Elfenboote und klobige Stahlungetüme, müßt Ihr Eure Flotte bemannen: Auch der größte Truppen-transporter bringt Euch dem Sieg keinen Wellenkamm näher, wenn sich im Laderaum nur Pökelfleisch stapelt. Aber Vorsicht: Wer sämtliche Truppen für eine Großoffensive verplant, vernachlässigt die Verteidigung. Für Eure gierigen Widersacher sind ungeschützte Anlagen ein Tag der offenen Tür: Kaum ist Euer Flottenverband aus dem Hafen gelaufen, fallen die feindlichen Sprite-Soldaten über Eure Basis her und brandschatzen die mühselig zusammengezimmerten Gebäude.























Puh, Beyond the Dark Portal hatte aber schon einige schwere Missionen mit zig Figuren – stelle ich mir mit Pad nicht sonderlich spaßig vor oO*
Wieder was gelernt! Danke, greenwade 🙂
ich hab damals auch nur die PC version gespielt, kenn aber auch die Saturn fassung. die ist gut, kommt aber wegen der pad-steuerung und dem fehlenden karten editor nicht ans orginal ran.
The Dark Saga war sowas wie heute eine complete edition oder GOTY. also Tides of Darkness + Beyond the Dark Portal.
Genau wie Nipponichi, kenne ich Warcraft 2 nur vom PC. Und mir hats auch sehr gut gefallen. Dass es eine Konsolenfassung gab, wusste ich bis jetzt noch gar nicht. Was mich wundert, is der Titel-Zusatz, “The Dark Saga”. Ich kenn bloß “Tides of Darkness”.
“Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit” – “Er war’s – nein er” 😀 So! Geile! Sprüche!
Aus dem Test: “Dabei ist die Campaign eine Enttäuschung: Ihr dürft die angehäuften Truppen nicht ins nächste Szenario mitnehmen, sondern fangt stets von vorne an.”
Oh Mann… oO* Da hat Herr Forster das Konzept des Spiels wohl nicht so recht verstanden, zumal es – im Gegensatz zur Fortsetzung – ja auch keine Levelaufstiege o.ä. gibt und eine Mitnahme der Figuren sinnlos wäre (und das Balancing komplett zerstören würde…).
Habe es aber auch nur für den PC gespielt, keine Ahnung wie kompetent letztendlich die Konsolenportierung war.
Ich hatte es bei einem Freund auf dem PC als erstes gezockt. War ich froh als das Spiel endlich auf Konsolen raus kam. Und es wurde richtig gut umgesetzt.
Ich kenne das Spiel nur vom PC. Die Konsolenversionen habe ich genau wie Bei C&C nie gezockt. Aber eines kann ich sagen. Ich fand das Spiel verdammt gut und mir gefiel es ebenfalls deutlich besser als Teil III. Die recht coole Optik und das ganze Drumherum hat einfach nur irre viel Spaß gemacht. Was hatte ich das früher oft durchgezockt. In dieser Zeit habe ich noch wirklich extrem gerne am PC gezockt.
Im Sega Magazin wurde so geschwärmt, dass ich es mir kaufen musste. Und es hat sich gelohnt. Die Kämpfe waren viel komplexer als bei C&C.
Insgesamt bevorzuge ich trotzdem C&C, mit seiner coolen SciFi Militäratmosphäre und dem antreibenden Soundtrack. Katapulte und Äxte können da nicht ganz mithalten für mich.
Aber trotzdem natürlich ein Spitzenspiel, dass auch super portiert wurde.
ich weis noch genau wie groß die vorfreude auf das spiel war. und die erwartungen wurden voll erfüllt! alleine, koop, karten erstellen… viele durchzockte nächte. rückblickend hat mir kein anderes Echtzeit-Strategiespiel jeh mehr spaß gemacht.
Mochte ich viel lieber als den dritten Teil. Richtig schönes Bitmap-Gemetzel 😀